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Fahrraddemonstration für den Erhalt

Eltern der Natur- und Umweltschule Dresden lassen nicht locker

350 Teilnehmer trotzten am Freitagnachmittag dem Regen und demonstrierten für den Erhalt der Natur- und Umweltschule Dresden.

350 Teilnehmer trotzten am Freitagnachmittag dem Regen und demonstrierten für den Erhalt der Natur- und Umweltschule Dresden.

Dresden.Der Förderverein der Natur- und Umweltschule Dresden (NuS) kämpft weiter gegen die drohende Schließung der freien Grundschule an. „Die Praxis zeigt, dass das pädagogische Konzept erfolgreich umgesetzt werden kann“, erklärte Jens Struwe, Vorsitzender des Fördervereins, am Freitagnachmittag am Rande einer Fahrraddemonstration. „Wir setzen auf Gespräche mit dem Landesamt für Schule und Bildung. Es ist noch nicht zu spät für dieses erfolgreiche Schulprojekt“, so Struwe.

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„Wir wollen in der Öffentlichkeit darstellen, welchen Wert dieses Schulprojekt für Dresden besitzt“, erklärt Susanne Keichel, Mutter von drei Kindern, die die NuS besuchen. „Mit der Schließung der innovativen NuS wird das staatliche Schulnetz unter Druck gesetzt, weil Grundschulplätze in Dresden fehlen“, ergänzt Tatjana Birke. Ihre Tochter besucht die NuS. „Wir haben noch keinen anderen Schulplatz angeboten bekommen und wissen nicht, wie es weitergehen soll“, erklärten die Eltern.

Unterstützung erhalten die Eltern von der Landtagsfraktion der Grünen. „Wir fordern vom Kultusministerium ein klares Bekenntnis zur Natur- und Umweltschule“, erklärte Petra Zais, die bildungspolitische Sprecherin der Fraktion. Die aktuelle Situation sei für die Kinder und Eltern, aber auch das ganze Team der NuS und den Trägerverein unerträglich. „Ich kann nicht nachvollziehen, dass eine gut funktionierende Schule geschlossen werden soll, obwohl die Stadt Dresden auf die dortigen Schulplätze eigentlich nicht verzichten kann.“

Die Fortsetzung – oder Wiederaufnahme des Dialogs mit Schulaufsicht und Verwaltung sei das Mindeste, was die Eltern jetzt erwarten dürften, so Zais. Das gelte auch für die zügige und sorgfältige Behandlung der im November eingereichten Petition.

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Von Thomas Baumann-Hartwig

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