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Gesellschaftsvertrag

Eine neue Debatte für die Debattenhauptstadt Dresden

Am 26. Mai findet ein öffentliches Symposium in der Unterkirche der Frauenkirche statt.

Am 26. Mai findet ein öffentliches Symposium in der Unterkirche der Frauenkirche statt.

Dresden."Dresden ist Hauptstadt der Debattenkultur", meint der Soziologie-Professor Joachim Fischer in einem DNN-Interview – die Sächsische Akademie der Künste und die Stiftung Frauenkirche wollen eine Debatte zur Frage "Brauchen wir einen neuen Gesellschaftsvertrag?" anregen. Am 26. Mai findet ein öffentliches Symposium in der Unterkirche der Frauenkirche statt, auf dem sich mehrere Denker der Problematik annehmen.

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Ab 14 Uhr referieren unter der Überschrift „Triebkraft des Politischen“ der Dresdner Schriftsteller Marcel Beyer „Zur geistigen Situation unserer Zeit“, der Psychoanalytiker Werner Bohleber zu „Angst und Verunsicherung als Quelle der Attraktivität von ethnonationalistischen Vorstellungswelten“, die Kulturwissenschaftlerin Aleida Assmann zur „Tragfähigkeit gesellschaftlicher Übereinkünfte“ und der Historiker Jörn Rüsen über „Utopie als Triebkraft des Politischen.

Im zweiten Teil ab 19 Uhr diskutieren die Schriftsteller Ingo Schulze und Christian Lehnert mit Vertretern aus der Politik über Ansätze, auf die wachsende Zersplitterung der Gesellschaft zu reagieren. „Und dennoch Hoffnung“ ist der Versuch eines Schlusswortes von Frank Richter, Geschäftsführer der Stiftung Frauenkirche, überschrieben.

Der Eintritt kostet 8 Euro. Karten gibt es bei der Stiftung Frauenkirche Dresden, Besucherdienst und Ticketservice, Georg-Treu-Platz 3, Telefon (0351) 656 06 701, ticket@frauenkirche-dresden.de oder an der Abendkasse.

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Von tbh

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