Kunst im öffentlichen Raum

Ein Kunstwerk weniger auf dem Neumarkt

Das umstrittene Kunstwerk auf dem Neumarkt wurde am Dienstag bei Regen abgebaut.

Das umstrittene Kunstwerk auf dem Neumarkt wurde am Dienstag bei Regen abgebaut.

Dresden. Das umstrittene Kunstwerk „Denkmal für einen permanenten Neuanfang“ wurde am Dienstag abgebaut. Die Installation schuf das Künstlerduo Heike Mutter und Ullrich Gent, seit April 2017 stand sie auf dem Neumarkt. Das 7,5 Meter hohe Kunstwerk vereinigte einige Ausschnitte Dresdner Kulturgutes: Der Arm der Trümmerfrau, die im Original vor dem Rathaus steht, schlägt mit einem Hammer gegen eine Kugel, deren gelochte Form einer Elfenbein-Drechselarbeit im Grünen Gewölbe ähneln soll. Umweht wird beides von einem Schleier aus Aluminiumguss, der an einen Ausschnitt des Mozartbrunnens auf der Bürgerwiese erinnert.

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Die Gesamtkosten für das Projekt betrugen der Stadt zufolge 60 000 Euro, die aus dem Budget für Kunst im öffentlichen Raum der Stadt Dresden zur Verfügung gestellt wurden. Das Kunstwerk ist nun in den Besitz der Stadt übergegangen und wird vorerst im Lapidarium in der Ruine der Zionskirche auf der Nürnberger Straße eingelagert.

Von DNN

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