SoKo „Hauptallee“

Nach Ausschreitungen in Bayreuth: Dresdner Polizei hilft bei Ermittlungen gegen Dynamo-Fans

Friedliche Dynamofans – noch: Bei den Ausschreitungen nach dem Auswärtsspiel in Bayreuth trugen 14 Polizisten Verletzungen davon.

Friedliche Dynamofans – noch: Bei den Ausschreitungen nach dem Auswärtsspiel in Bayreuth trugen 14 Polizisten Verletzungen davon.

Bayreuth. Nach Ausschreitungen durch Dresdner Fans beim Dynamo-Auswärtsspiel in Bayreuth helfen nun Dresdner Ermittler ihren bayrischen Kollegen bei der Aufarbeitung der Ereignisse. Dresdens Polizeipräsident Lutz Rodig hat der Bayreuther Polizei am Dienstag Unterstützung zugesagt.

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"Bei 14 verletzten Polizisten sehe ich die Dresdner Polizei in einer besonderen Verantwortung. Dabei ist es unerheblich, dass die Gewalttäter nicht in unserem Zuständigkeitsbereich handelten", sagte der 59-Jährige. Die Sonderkommission "Hauptallee", die im Mai 2021 gegründet wurde, um zu den damaligen Ausschreitungen gewaltbereiter Fans vor dem Rudolf-Harbig-Stadion zu ermitteln, habe bereits aktiv den Kontakt zu den Bayreuther Ermittlern gesucht. Die Beamten aus der Landeshauptstadt würden in erster Linie bei der Auswertung von Bild- und Videomaterial helfen. "Damit wollen wir unseren Teil dazu beitragen, dass sich die Täter zeitnah verantworten müssen", so Rodig.

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Am Sonnabend, 1. Oktober, war es nach dem 1:1 zwischen der SGD und dem SpVgg Bayreuth zu gewalttätigen Ausschreitungen seitens der Dresdner Fans gekommen: Sie raubten einem Pressefotografen zwei Kameras, prügelten auf Polizei und Sicherheitskräfte ein, plünderten und zerstörten einen Kiosk und nahmen einen Zug der Deutschen Bahn auf dem Heimweg regelrecht auseinander. Die Polizei ermittelt wegen schweren Landfriedensbruchs.

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Bei strafrechtlicher Verfolgung dürfe es aber nicht bleiben, sagte Lutz Rodig: "Es ist unbefriedigend, wenn es trotz einer intensiven Kommunikation der Dresdner Polizei mit der SG Dynamo Dresden immer wieder zu derartigen Gewaltausbrüchen kommt. Miteinander reden ist sicher Voraussetzung, aber damit allein kommen wir keinen Schritt weiter." Die Spielgemeinschaft selbst verurteilte das Verhalten der Gewalttäter am Sonntag scharf.

Von lg

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