Pöbeleien im ICE

Dynamo“Fans“ belästigen Zugpassagier

Symbolfoto

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Dresden/Berlin. Nach dem Auswärtsspiel von Dynamo Dresden am Freitag in Bielefeld fuhren fünf selbst ernannte Dynamofans mit dem ICE von Wolfsburg nach Berlin. Während der Zugfahrt packten sie eine Bowlingkugel aus und rollten diese durch den Waggon.

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Ein Reisender fühlte sich davon gestört und informierte die Zugbegleiterin. Das hatte Folgen. Nachdem die angetrunkenen Männer im Alter von 18 bis 24 Jahren zunächst das improvisierte Bowlingspielen beendeten, belästigten sie kurz vor der Ankunft in Berlin den 40-jährigen Beschwerdeführer. Sie zwangen ihn, die Bowlingkugel zu küssen und übergossen ihn und sein Gepäck mit Wasser. Verbale Beleidigungen und Schmähungen ließen sie währenddessen auch nicht aus.

Am Berliner Hauptbahnhof angekommen wurden die fünf Südbrandenburger von der Bundespolizei empfangen. Diese leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen Nötigung und Beleidigung ein. Außerdem werde geprüft, ob ein bundesweites Beförderungsverbot durch die DB AG und ein Stadionverbot verhängt werden könne, informiert die Bundespolizei. Grund sei die besondere Art und Weise der Erniedrigung des Passagiers.

Von lml

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