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Freilebende Tiere

Dutzende streunende Katzen jährlich in Dresden kastriert

In Sachsens Großstädten werden jedes Jahr dutzende Katzen kastriert.

In Sachsens Großstädten werden jedes Jahr dutzende Katzen kastriert.

Leipzig.In den sächsischen Großstädten Leipzig, Chemnitz und Dresden werden jedes Jahr Dutzende freilebende Katzen kastriert. So könne verhindert werden, dass es zu viele Streuner gibt, teilten die Städte auf Anfrage zum Weltkatzentag an diesem Sonntag mit. Leipzig und Chemnitz betreiben ein Kastrationsprogramm. In Dresden wird die Kastration von Katzen laut Veterinäramt gefördert. Wie viele freilebende Katzen es jeweils gibt, ist den Städten nicht bekannt.

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In Chemnitz seien seit 2010 jedes Jahr rund 180 Katzen kastriert worden. 2019 waren es 112 und voriges Jahr 168. Das Kastrationsprogramm wird von der Stadt und den Tierschutzvereinen finanziert. Fast alle Chemnitzer Tierarztpraxen beteiligten sich daran, teilte die Stadtverwaltung mit. Das Programm sei erfolgreich und solle fortgesetzt werden.

Kennzeichnung wünschenswert

Auch die Stadt Leipzig zieht ein positives Fazit ihres Kastrationsprogrammes. Zwischen 1991 und 2020 seien rund 11.000 herrenlose Katzen kastriert worden. Den höchsten Jahreswert habe es 1995 mit 704 kastrierten Tieren gegeben. Zwischen 2012 und 2019 sei die Zahl im Mittel auf 128 gesunken. Leipzig setzt ebenfalls auf eine „strikte Weiterführung“ des Programms.

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In Dresden wurden in diesem Jahr bisher 68 Katzen kastriert, teilte das Veterinäramt mit. Es sei häufig nicht möglich, freilebende Katzen von Tieren zu unterscheiden, die einen Besitzer oder eine Besitzerin haben, sich aber im Freien bewegen. Aus Sicht des Veterinäramtes und des städtischen Tierheims wäre darum eine Kennzeichnung von diesen Freigängerkatzen mit Mikrochip und eine Registrierung in einer Datenbank wünschenswert. „Außerdem sollten Freigänger kastriert sein, um ungewollten Nachwuchs zu verhindern“, teilte das Amt mit.

Von RND/dpa

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