Mission Lifeline

Dresdner Seenotretter bringen Migranten nach Sizilien

Nachdem die Seenotrettungsorganisation mehr als 65 Bootsmigranten im Mittelmeer gerettet hat, warten diese nun darauf, in Italien an Land gehen zu dürfen.

Nachdem die Seenotrettungsorganisation mehr als 65 Bootsmigranten im Mittelmeer gerettet hat, warten diese nun darauf, in Italien an Land gehen zu dürfen.

Rom. Die deutsche Seenotrettungsorganisation Mission Lifeline darf mehr als 65 im Mittelmeer gerettete Bootsmigranten nach Italien bringen. Die „Rise Above“ habe am Sonntagabend im Hafen Porto Empedocle auf der Insel Sizilien angelegt, erklärte die private Hilfsorganisation in einer Mitteilung am Montag. Die Crew warte nun darauf, dass die Menschen an Land gehen dürfen. Die Dresdener Organisation hatte die Menschen in der vergangenen Woche im zentralen Mittelmeer aus Seenot gerettet.

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Sprecher Axel Steier erhob Vorwürfe gegen Malta, das ihm zufolge für die Koordinierung des Einsatzes zuständig gewesen wäre. „Malta reagierte zu keinem Zeitpunkt auf unsere Meldungen“, sagte Steier laut Mitteilung. Am Montagvormittag wartete noch die in Regensburg ansässige organisation Sea-Eye auf einen sicheren hafen. Am Sonntagabend evakuierte die italienische Küstenwache Sea-Eye zufolge zwei Menschen wegen ihres Gesundheitszustandes von der „Sea-Eye 4“. An Bord des Schiffes waren damit zuletzt rund 220 Menschen, die das Team in vier Rettungseinsätzen im Mittelmeer in Sicherheit gebracht hatte.

Von dpa

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