Covid-19

Dresdner Corona-Ambulanz atmet auf: Nachfrage für Tests lassen nach

Ein Schild mit der Aufschrift "Corona-Ambulanz" hängt an einer Mauer des Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden.

Ein Schild mit der Aufschrift "Corona-Ambulanz" hängt an einer Mauer des Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden.

Dresden. Noch vor gut einer Wochen standen die Menschen Schlange an der Corona-Ambulanz des Dresdner Uniklinikums. Seitdem sind zwar die Zahlen der Infizierten drastisch gestiegen, die Anzahl der Wartenden an der Ambulanz dagegen ist gesunken. Das teilt das Uniklinikum auf DNN-Nachfrage mit. Demzufolge haben sich am Montag 165 Dresdner vorgestellt, die sich testen lassen wollten. Bei 127 Personen wurden die Tests schließlich durchgeführt, bestätigt das Klinikum. "Ein Großteil der Leute verhält sich verantwortungsvoll", heißt es weiter.

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Wartezelt bleibt ungenutzt

Die 127 Tests konnten innerhalb von 24 Stunden ausgewertet werden. Wenn Patienten mit Verdacht auf eine Infektion mit dem Virus in die Notaufnahme eingeliefert werden, sei ein Test auch innerhalb von fünf bis sechs Stunden möglich. Um dem Ansturm auf die Ambulanz gerecht zu werden, stehen drei Teams mit je einer Ärztin und Praxispersonal bereit. Diese können flexibel je nach Bedarf eingesetzt werden. Außerdem wurde vor der Ambulanz ein Zelt errichtet, damit die Wartenden nicht bei Wind und Wetter draußen stehen müssen. Dies werde aber momentan nicht gebraucht, heißt es aus dem Uniklinikum.

Bei Symptomen erst den Hausarzt anrufen

Auch wenn sich der Ansturm derzeit in Grenzen hält, weist das Uniklinikum noch einmal darauf hin, dass die Ambulanz für die Menschen eingerichtet wurde, die sich im unmittelbaren Umfeld des Uniklinikums befinden oder dort Patienten sind und nicht für die gesamte Region. Wer Symptome aufweist und sich unsicher ist, ob er sich testen lassen soll, soll zunächst den Hausarzt anrufen. Dort könne bereits am Telefon durch gezielte Fragen eingegrenzt werden, ob ein Test auf das Sars-CoV-2-Virus wirklich notwendig ist, empfiehlt das Uniklinikum.

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Von Lisa-Marie Leuteritz

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