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Beihilfe

Dresden will Umzugsgeld für Studenten abschaffen

Wer in Dresden studieren will, macht das nicht von der Umzugsbeihilfe abhängig. Oder doch?

Wer in Dresden studieren will, macht das nicht von der Umzugsbeihilfe abhängig. Oder doch?

Dresden. Die Stadt will die Umzugsbeihilfe für Studenten zum Januar 2020 einstellen. Die einmalige Sonderzahlung in Höhe von 150 Euro sollte für die an den Dresdner Hochschulen eingeschriebenen Studenten Anreiz sein, auch ihren Hauptwohnsitz nach Dresden zu verlegen.

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„Die Beihilfe hat ihr Ziel verloren und bringt nur noch Mitnahmeeffekte. Die potenziellen Antragsteller melden sich meist ohnehin mit ihrem Hauptwohnsitz in Dresden an“, begründet Finanzbürgermeister Peter Lames (SPD) die Entscheidung.

Abschaffung ab Januar 2020

Zudem seien Studenten mittlerweile verpflichtet, als Hauptwohnsitz die vorwiegend benutzte Wohnung anzugeben oder in Dresden Zweitwohnungssteuer zu zahlen. Dresden verzeichnet seit Jahren einen Ansturm an Studienanfängern. Gleichzeitig gehört die Landeshauptstadt Dresden seit vielen Jahren zu den wachsenden Großstädten in Deutschland. „Die Umzugsbeihilfe wurde 2001 nicht zuletzt deswegen eingeführt, weil die damaligen Einwohnerzahlen stagnierten und die Hochschullandschaft noch lange nicht die heutige europaweite Strahlkraft besaß“, heißt es von der Stadtverwaltung.

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Die Landeshauptstadt legte dem Stadtrat einen Beschlussvorschlag zur Abschaffung der Prämie vor, welcher nun durch die Gremien läuft. Hebt der Stadtrat die Satzung auf, gibt es ab Januar 2020 keine Umzugsbeihilfe mehr.

Von DNN

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