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Dresden: Polizist schießt Mann nach falschem Tötungsgeständnis ins Bein

Der Verletzte wurde in ein Krankenhaus gebracht (Symbolbild).

Der Verletzte wurde in ein Krankenhaus gebracht (Symbolbild).

Dresden. Ein Polizist hat am späten Montagabend in Dresden von seiner Schusswaffe Gebrauch gemacht und einem 45-Jährigen ins Bein geschossen. Der Getroffene hatte zunächst den Notruf gewählt und dort angegeben, seinen Vater getötet zu haben.

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Ansprache und Drohung zeigten keine Wirkung

Beamte fuhren zum Ort des Geschehens, einem Wohnhaus an der Flensburger Straße. Dort stand der 45-Jährige den Angaben zufolge im Dunkeln und hielt etwas in der Hand, das wie eine Langwaffe aussah. Damit zielte er auf die Einsatzkräfte. Trotz mehrmaliger Aufforderung legte er den Gegenstand nicht beiseite und reagierte auch nicht auf die Androhung der Polizisten, Waffengewalt einzusetzen.

Wann darf ein Polizist schießen?

Der Schusswaffengebrauch unterliegt strengen Regeln. Er ist nur gerechtfertigt, wenn alle anderen Maßnahmen versagt haben, der Schusswaffengebrauch vorher angedroht wurde und:

• der Polizist in Notwehr handelt,

• die Flucht eines gefährlichen Täters verhindert werden soll oder

• eine schwerwiegende Straftat verhindert werden soll.

Der Gegner soll möglichst nicht getötet, sondern nur außer Gefecht gesetzt werden.

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Letztlich schoss einer der Beamten und traf den Mann ins Bein. Der Verletzte wurde in ein Krankenhaus gebracht. Eine Langwaffe hatte er nicht in der Hand gehalten, dafür aber zwei Messer und einen Handfeger.

Der Vater des Verletzten wurde unversehrt in seiner Wohnung angetroffen. Gegen den Angeschossenen wird wegen Notrufmissbrauchs und Bedrohung ermittelt. Auch die Rechtmäßigkeit des Schusswaffeneinsatzes durch den Polizisten wird überprüft.

Von fkä

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