Dresden gestern und heute: Ein Fotorückblick der DNN Teil I

Der Streit um diese Trasse der A17 in Dresden wurde an Heftigkeit und Dauer nur noch vom Streit um die Waldschlößchenbrücke übertroffen. Die Bürger votieren schließlich denkbar knapp für den Bau. Im April 1999 räumte die Polizei ein Protestdorf und der Bau der Brücke konnte beginnen. Im Sommer 2002 sind die beiden Röhren für den Dölzschener Tunnel durchgebrochen, die ersten Pfeiler für die 219 Meter lange Weißeritztalbrücke stehen.
01 / 199

Der Streit um diese Trasse der A17 in Dresden wurde an Heftigkeit und Dauer nur noch vom Streit um die Waldschlößchenbrücke übertroffen. Die Bürger votieren schließlich denkbar knapp für den Bau. Im April 1999 räumte die Polizei ein Protestdorf und der Bau der Brücke konnte beginnen. Im Sommer 2002 sind die beiden Röhren für den Dölzschener Tunnel durchgebrochen, die ersten Pfeiler für die 219 Meter lange Weißeritztalbrücke stehen.

Unmittelbar vor der Übergabe können die Dresdner am 12. September 2004 die neue Autobahn in Augenschein nehmen.
02 / 199

Unmittelbar vor der Übergabe können die Dresdner am 12. September 2004 die neue Autobahn in Augenschein nehmen.

Seit dem 21. Dezember 2006 ist die A 17 bis zur tschechischen Grenze durchgängig befahrbar. Die Gesamtkosten für die mit mehreren Tunnelbauwerken und Brücken ausgestattete Verkehrsader belaufen sich auf 680 Millionen Euro.
03 / 199

Seit dem 21. Dezember 2006 ist die A 17 bis zur tschechischen Grenze durchgängig befahrbar. Die Gesamtkosten für die mit mehreren Tunnelbauwerken und Brücken ausgestattete Verkehrsader belaufen sich auf 680 Millionen Euro.

Der Albertplatz 1987. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Platz zunächst in „Platz der Roten Armee“ umbenannt. Ein Dreivierteljahr später – anlässlich der Vereinigung von KPD und SPD zur SED – erhielt er den Namen Platz der Einheit.
04 / 199

Der Albertplatz 1987. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Platz zunächst in „Platz der Roten Armee“ umbenannt. Ein Dreivierteljahr später – anlässlich der Vereinigung von KPD und SPD zur SED – erhielt er den Namen Platz der Einheit.

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Nach der politischen Wende bekam der Stadtplatz den Namen Albertplatz zurück. Heute hat sich nicht nur die Form der Leuchten verändert. Statt dem Schriftzug „Verkehrsbetriebe“ steht jetzt in dezentem Weiß „Simmel“ an Dresdens ältestem Bürohochhaus. Die Gerüste sind mittlerweile auch gefallen.
05 / 199

Nach der politischen Wende bekam der Stadtplatz den Namen Albertplatz zurück. Heute hat sich nicht nur die Form der Leuchten verändert. Statt dem Schriftzug „Verkehrsbetriebe“ steht jetzt in dezentem Weiß „Simmel“ an Dresdens ältestem Bürohochhaus. Die Gerüste sind mittlerweile auch gefallen.

Bis zum Jahr 1993 gab es am Altenberger Platz eine schöne große Grünfläche. Und nicht wenige Anwohner freuten sich bereits auf eine Parkanlage, die dort entstehen sollte. Doch es am anders. Statt Natur pur rollten ab 1994 die Bagger.
06 / 199

Bis zum Jahr 1993 gab es am Altenberger Platz eine schöne große Grünfläche. Und nicht wenige Anwohner freuten sich bereits auf eine Parkanlage, die dort entstehen sollte. Doch es am anders. Statt Natur pur rollten ab 1994 die Bagger.

Es entstand ein Einkaufszentrum. Anstelle einer Parkfläche gab es nun immerhin Parkplätze. Den Altenberger Platz an sich gibt es übrigens erst seit 1930. Er wurde, wenig verwunderlich, nach der Stadt Altenberg im Erzgebirge benannt.
07 / 199

Es entstand ein Einkaufszentrum. Anstelle einer Parkfläche gab es nun immerhin Parkplätze. Den Altenberger Platz an sich gibt es übrigens erst seit 1930. Er wurde, wenig verwunderlich, nach der Stadt Altenberg im Erzgebirge benannt.

„Das Foto zeigt die landwärtige Haltestelle in Altleuben. Es ist noch der alte Massivbau mit Fahrkartenverkaufsschalter, Telefonzelle und kleinem Lebensmittelverkaufskiosk, der auch an Wochenenden geöffnet hatte, zu sehen“, schreibt DNN-Leser Wolfgang Goliasch zu seinem Foto aus dem Jahr 1993.
08 / 199

„Das Foto zeigt die landwärtige Haltestelle in Altleuben. Es ist noch der alte Massivbau mit Fahrkartenverkaufsschalter, Telefonzelle und kleinem Lebensmittelverkaufskiosk, der auch an Wochenenden geöffnet hatte, zu sehen“, schreibt DNN-Leser Wolfgang Goliasch zu seinem Foto aus dem Jahr 1993.

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Der gleiche Ort 2015.
09 / 199

Der gleiche Ort 2015.

Im Juli 1961 konnte man vom Neumarkt bis zum Haus Altmarkt und zur Kreuzkirche sehen, der Kulturpalast stand noch nicht. Heute verstellt er die Fotoposition.
10 / 199

Im Juli 1961 konnte man vom Neumarkt bis zum Haus Altmarkt und zur Kreuzkirche sehen, der Kulturpalast stand noch nicht. Heute verstellt er die Fotoposition.

 
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