Fünf Feuer in vier Monaten: Dresdner Serien-Brandstifterin angeklagt
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Am Birkwitzer Weg in Dresden brannte es in wenigen Monaten fünf Mal. Im Bild ein Einsatz am 31. August.
© Quelle: xcitePRESS
Dresden. Die Staatsanwaltschaft Dresden hat eine 33-Jährige wegen schwerer Brandstiftung in drei Fällen und versuchter schwerer Brandstiftung in zwei Fällen angeklagt.
Das erste Mal soll die Frau am 30. August des letzten Jahres auffällig geworden sein. Ihr wird vorgeworfen, eine Kiste mit Altpapier im Hausflur eines Mehrfamilienhauses am Birkwitzer Weg in Dresden angezündet zu haben. Insgesamt entstand dabei ein Sachschaden von etwa 2 000 Euro.
Wohnungen für Wochen unbewohnbar
Einen Tag später soll die Beschuldigte im Keller des gleichen Hauses ein Polstermöbelstück angezündet haben. Aufgrund der Rauchentwicklung mussten alle Hausbewohner evakuiert werden. Durch den Brand wurden zudem Stromkabel und Wasserrohre beschädigt, sodass alle Wohnungen zunächst nicht mehr bewohnbar waren. Es entstand ein Sachschaden von etwa 85 000 Euro.
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Gut einen Monat später steckte sie im Fahrradkeller einen Kinderwagen in Brand. Im Januar dieses Jahres brannte es dann noch zweimal in dem Haus. Auch hier verdächtigt die Staatsanwaltschaft die 33-Jährige. Bei einem der Brände wurden Wasser- und Abwasserleitungen beschädigt, sodass alle Wohnungen im Haus erneut für gut einen Monat nicht mehr bewohnbar waren. Außerdem entstand ein Sachschaden von etwa 97 000 Euro.
Die Beschuldigte ist seit dem 4. Januar in Untersuchungshaft. Sie ist bereits vorbestraft, stand unter Bewährung und hat selbst bisher keine Angaben zu den Tatvorwürfen gemacht.
DNN