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Elektromobilität

Dresden denkt über kostenloses Parken für E-Autos nach

Volkswagen Sachsen arbeitet gemeinsam mit der Stadt Dresden an dem Projekt „Mobilität der Zukunft“.

Volkswagen Sachsen arbeitet gemeinsam mit der Stadt Dresden an dem Projekt „Mobilität der Zukunft“.

Dresden. Die Zahl der E-Autos auf Dresdens Straßen ist mit rund 3000 Fahrzeugen sehr überschaubar.

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In der Gesamtheit betrachtet ergibt das einen Fahrzeug-Anteil von gerade mal 0,14 Prozent.

Das soll sich schon bald ändern, zumindest wenn es nach Robert Franke vom Amt für Wirtschaftsförderung geht.

Robert Franke leitet die städtische Wirtschaftsförderung in Dresden. Foto: Heiko Weckbrodt

Robert Franke leitet die städtische Wirtschaftsförderung in Dresden. Foto: Heiko Weckbrodt

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Mit neuen Anreizen will er den Bürgern die Elektromobilität schmackhafter machen. So könnten laut Franke E-Autos schon bald kostenfrei während der Ladezeit oder sogar gänzlich auf allen

öffentlichen Parkplätzen

parken. An den Mobilitätspunkten wird das bereits jetzt schrittweise umgesetzt. Beispielsweise am Pirnaschen Platz. Dort kann jeder sein Elektrofahrzeug an den Schnellladepunkten eine Stunde und an den Normalladepunkten vier Stunden laden und gleichzeitig kostenfrei parken.

Kostenlos aufladen während des Wocheneinkaufs

Das erledigt die Stadt gemeinsam mit Volkswagen Sachsen seit November 2016. Das gemeinsame Ziel: Dresden soll eine Modellstadt für nachhaltige und integrierte urbane Mobilität werden. Damals wurde eine Vereinbarung zur Kooperation zum Thema „Mobilität der Zukunft“ geschlossen. Im dritten Jahr ziehen sie nun eine erste und positive Bilanz.

Besonders der Ausbau der Ladeinfrastruktur komme schneller voran als geplant, sagt Franke. Bis Ende 2020 soll es über 200 öffentliche Ladepunkte im Stadtgebiet geben, das Ziel war eigentlich für 2025 angesetzt. 40 Prozent davon werden sogenannte Schnelllader sein. Dort kann man sein E-Auto innerhalb von gut 30 Minuten aufladen. Außerdem hat die Stadt mit weiteren Partnern Vereinbarungen getroffen, so dass es zusätzlich noch Stationen beispielsweise auf Grundstücken der Telekom geben wird.

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Lesen Sie auch: Dresden will Modellstadt für Elektromobilität werden

Auch mit Konsum sei man derzeit im Gespräch, um künftig Ladestationen auf deren Parkplätzen zu installieren. Dort soll man sein E-Auto für eine halbe Stunde kostenfrei laden können. Derzeit kostet eine Aufladung zwischen 50 Cent und 4 Euro.

Die Drewag betreibt derzeit 26 Stationen mit insgesamt 87 Ladepunkten. Weitere 15 Stationen sollen noch in diesem Jahr dazukommen, sagt Drewag-Sprecherin Gerlind Ostmann. Die Stadt plant bis Ende des Jahres weitere Mobilitätspunkte am Fetscherplatz sowie am Carolaplatz.

Neue VW-Modelle mit mehr Reichweite in Arbeit

Der Ausbau der Ladeinfrastruktur ist laut Franke die Grundlage dafür, die Elektromobilität in Dresden voranzubringen. Er und Carsten Krebs, Pressesprecher von Volkswagen Sachsen, erwarten den großen Umschwung auf die Elektromobilität 2021. Volkswagen bringt bereits 2020 den neuen ID.3 mit einer Reichweite von bis zu 550 Kilometer auf den Markt.

Günstigere Varianten für unter 30 000 Euro soll es aber erst ab 2021 geben. Das Ziel des Automobilkonzernes sei es, dass 40 Prozent aller Fahrzeuge bis 2030 elektrisch betrieben werden, sagt Krebs. Die Stadtverwaltung will mit gutem Beispiel vorangehen und hat ihren Fuhrpark inzwischen mit 15 E-Fahrzeugen ausgestattet, weitere sollen folgen.

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Von Lisa-Marie Leuteritz

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