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Kundgebungen

Dresden: Demos für Demokratiebewegung in Belarus und gegen Pegida

Eine Pegidakundgebung auf dem Neumarkt. Auch am Montagabend wollen sich mehrere Initiativen den Rechtsextremen entgegenstellen, CDU und FDP für die Demokratiebewegung einstehen.

Eine Pegidakundgebung auf dem Neumarkt. Auch am Montagabend wollen sich mehrere Initiativen den Rechtsextremen entgegenstellen, CDU und FDP für die Demokratiebewegung einstehen.

Dresden.Liberale und christdemokratische Politiker aus Dresden rufen am Montagabend gemeinsam mit der Sächsischen Bibliotheksgesellschaft zu einer Kundgebung vor dem Kulturpalast auf.

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Unter dem Motto „Ob Danzig, Sopron oder Minsk: Freiheit und Demokratie in Osteuropa bleiben unverhandelbar“ wollen die Veranstalter anders als im Februar und Juli nicht primär gegen Pegida, sondern für die Demokratiebewegung in Belarus einstehen.

„Freiheitskampf ist noch nicht vollendet“

„Die Freiheit Europas wurde seit den 1980er Jahren auf den Straßen Osteuropas errungen und durch eine Außenpolitik des Westens abgesichert“, heißt es seitens der Organisatoren. Als Beispiel nennen sie etwa den Beginn des Streiks in den Danziger Leninwerften und die Gründung der polnischen Gewerkschaft Solidarność.

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„Für uns ist es wichtig darauf hinzuweisen, dass dieser Freiheitskampf auch nach 40 Jahren noch nicht vollendet ist“, sagt Stefan Scharf (FDP). Verantwortungsvolle Politik dürfe den Blick für die großen Entwicklungen nicht aus den Augen verlieren. „Die Zukunft des Hauses Europa liegt in unseren Händen und deswegen begrüßen wir es ausdrücklich, dass Litauen die Sicherheit der Oppositionspolitikerin Swetlana Tichanowskaja sicherstellt.“

Demonstration gegen Pegida

Gleichzeitig wollen die Veranstalter auch Kante gegen Pegida zeigen. Die Freiheit habe Gegner im Kleinen wie im Großen, sagt etwa der Vorsitzende der sächsischen Jungliberalen Johannes Zeller. „Wir können nicht das Eine kritisieren, während das Andere geschieht.“

Das finden wohl auch die Initiativen „Nationalismus raus aus den Köpfen“ und „Hope – fight racism“, die seit mehreren Wochen regelmäßig gegen das rechtsextreme Pegidabündnis mobilisieren. Während sich „Nationalismus raus aus den Köpfen“ um 18 Uhr Pegida entgegenstellt, plant „Hope – fight racism“ einen Demonstrationszug vom Alaunplatz hin zum Neumarkt. Das Motto: „Jetzt erst recht! Gemeinsam gegen den Faschismus“.

Von ffo

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