Amtsgericht Dresden

Drei Weißrussen auf Klaureise – Gericht verurteilt Diebe

Symbolbild.

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Dresden. Über Touristen freut sich jede Stadt, auch Dresden natürlich. Auf Pavel K., Yaraslau L. und Maksim K. hätte man gut verzichten können. Die reisten im März mit dem Auto aus Weißrussland an. Aber nicht, weil sie Dresden so toll finden – nein, schlicht und ergreifend, um zu klauen, wie sie am Amtsgericht einräumten.

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Allein am 18. März zogen sie innerhalb weniger Stunden durch drei Aldi-Filialen und mausten Handys, elektrische Zahnbürsten, Zahnpflegeprodukte, Werkzeug, Kaffee und Schokolade für knapp 1000 Euro. Im dritten Laden wartete allerdings schon die Polizei auf sie. Aus dem Kurztrip wurde eine mehrmonatige U-Haft.

In ihrem Auto fand die Beamten nicht nur die Aldi-Waren, sondern auch Stehlgut, das nicht zugeordnet werden konnte. Die drei waren also ziemlich fleißig. Die Beute wollten sie zu Hause verkaufen und den Gewinn irgendwie aufteilen, erklärten sie. Man habe sich dadurch finanziell verbessern wollen. Mag sein, dass es ihnen nicht so gut geht. Aber das ist kein Grund, andere zu beklauen.

Wegen schweren Bandendiebstahls wurde jeder zu einem Jahr und vier Monaten, ausgesetzt zur Bewährung, verurteilt, Yaraslau L. und Maksim K. konnten nach der Verhandlung nach Hause, Pavel K. nicht, er sitzt noch eine andere Strafe ab – auch da hatte er gestohlen.

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Von Monika Löffler

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