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Bauarbeiten

Der Bischofsplatz wird radlertauglich

Die Baustelle und die Umleitungen am Bischofsplatz wirken stellenweise etwas chaotisch.

Die Baustelle und die Umleitungen am Bischofsplatz wirken stellenweise etwas chaotisch.

Dresden. Bis 10. November saniert die Stadt den Bischofsplatz. Die rund 400.000 Euro teuren Arbeiten haben vor allem Radfahrer im Blick. Die sind bisher dem holprigen Kopfsteinpflaster auf dem Bischofsweg, das für Zweiräder kaum zu befahren ist, entweder auf dem Fußweg oder den schmalen Streifen neben den Straßenbahngleisen ausgewichen, wo es Asphalt gibt. Dort ist es in der Vergangenheit immer wieder zu schweren Unfällen gekommen, weil unaufmerksame Autofahrer die mittig fahrenden Radler übersahen. Im Juli vergangenen Jahres wurde auf diese Weise ein Frau schwer verletzt.
Im April zuvor hatte eine alkoholisierte Fordfahrerin zwei Radler erfasst. Die Radfahrerlobby um den Fahrradclub ADFC hat deshalb schon lange Asphalt für den Bischofsweg gefordert.

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In Höhe der Straßenbahnhaltestelle am Bischofsplatz erfasste eine Fordfahrerin mit 2,52 Promille Alkohol im Blut im April 2017 zwei mittig fahrende Radfahrer.

In Höhe der Straßenbahnhaltestelle am Bischofsplatz erfasste eine Fordfahrerin mit 2,52 Promille Alkohol im Blut im April 2017 zwei mittig fahrende Radfahrer.

Nun entstehen auch an den Seitenrändern zwischen Dammweg und Johann-Meyer-Straße Asphaltbahnen, die Radlern künftig das Leben erleichtern sollen. Paradoxerweise wird während der Arbeiten die vom Umbau gar nicht betroffene Straßenbahn der Linie 13 umgeleitet. Sie verkehrt zwischen Bautzner/Rothenburger Straße und Liststraße in beiden Richtungen über Albertplatz, Bahnhof Neustadt und Großenhainer Straße. Ein Ersatzverkehr mit Bussen ist eingerichtet. Dafür werden Autos auf der künstlich stillgelegten Straßenbahntrasse wechselseitig an der Baustelle vorbeigleitet.

Von uh

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