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Der 13. Februar in Dresden: eine Chronik

13. Februar 1946 - zwei Schuljungen steigen auf den Turm der Kreuzkirche und läuten 21.45 Uhr die Glocken, seitdem erklingt das Geläut jedes Jahr am 13. Februar

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ab 1949 - die DDR-Spitze verwendet das Gedenken an die Bombenangriffe auf Dresden für ihre propagandistischen Zwecke, DDR-Politiker sprechen von "anglo-amerikanischen Luftgangstern"

1966 - die Ruine der Frauenkirche wird zum Mahnmal gegen den Krieg erklärt

1982 - engagierte Christen rufen zum stillen Gedenken an der Ruine der Frauenkirche auf, seitdem werden dort jährlich Kerzen angezündet und Blumen niedergelegt

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1985 - zentrale Gedenkfeier zum 40. Jahrestag der Bombardierung Dresdens

13. Februar 1990 - Holocaust-Leugner David Irving spricht vor 500 Zuhörern in Dresden

13. Februar 1998 - 30 bis 40 Neonazis versuchen, zur Frauenkirche zu gelangen, es ist das erste Mal, dass Rechtsextreme am Jahrestag der Bombardierung in Erscheinung treten

13. Februar 1999- rund 200 Neonazis formieren sich im Umfeld der Frauenkirche

seit 2000 - Aufmärsche der rechtsextremen Jungen Landsmannschaft Ostpreußen (JLO) am 13. Februar, die Teilnehmerzahl steigt von 750 im Jahr 2001 auf 2100 im Jahr 2004

13. Februar 2005 - 6500 Rechtsextreme marschieren durch Dresden, es ist der größte Neonazi-Aufmarsch Europas

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2006 bis 2008 - die Zahl der Rechtsextremen sinkt von 4200 über 4000 auf 3800

2006 bis 2008 - erstmals formieren sich 2006 rund 1000 Neonazi-Gegner zu einem Protestzug und blockieren die Albertbrücke, die Zahl der Gegendemonstranten steigt von 5000 im Jahr 2007 auf 5500 im jahr 2008

14. Februar 2009 - zum Aufmarsch der JLO kommen 6000 Rechtsextreme, das ist erneut der größte Neonaziaufmarsch Europas, 6500 Menschen kommen zur Gegendemonstration "Geh Denken", 3500 folgen einem Aufruf der Antifa-Gruppierung "No paseran", darunter befinden sich 1500 gewaltbereite Personen

13. Februar 2010 - 6500 Neonazis können nicht marschieren, weil sie am Bahnhof Neustadt von 5000 Gegendemonstranten blockiert werden, 10 000 Menschen kommen zur Menschenkette

13. Februar 2011 - in die Menschenkette reihen sich 17 000 Bürger ein, zum Aufzug der JLO kommen 1291 Rechtsextreme, die Proteste dagegen haben 1500 Teilnehmer

19. Februar 2011 - rund 3000 Rechtsextreme, darunter 1000 gewaltbereite Personen, können nicht marschieren, da sich ihnen 12 500 Gegendemonstranten, darunter 3500 gewaltbereite Autonome, in den Weg stellen

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tbh

Quellen: DNN-Archiv, Polizei

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