Mary-Ann-Apartments

Das Fernmeldeamt am Postplatz verschwindet

Die Tage des alten Fernmeldeamtes am Postplatz sind gezählt.

Die Tage des alten Fernmeldeamtes am Postplatz sind gezählt.

Dresden. Von außen ist noch nicht viel zu sehen, aber im Inneren es Gebäudes geht es richtig zur Sache: Leitungen werden ausgebaut, kleine Bagger rollen durch die Etagen und bohren den Fußboden auf, die Innenwände werden herausgerissen. Der Abriss des Fernmeldeamts am Postplatz hat begonnen.

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Nach Ostern wird der Abriss sichtbar

Das Innere war schon 2017 entkernt worden, doch dann ruhten die Arbeiten noch einmal. Der Investor CG Gruppe AG überarbeitete in dieser Zeit sein Konzept für den geplanten Neubau.

Nach Ostern sollen die Abrissarbeiten am Postplatz auch äußerlich sichtbar werden: „Dann kommt ein Longfrontbagger auf die Baustelle und reißt das Gebäude Etage für Etage ab“, kündigte ein Sprecher der CG-Gruppe AG gegenüber den DNN an. Die Treppenhaustürme müssten separat abgerissen werden.

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Die Tage des 1978 bis 1981 errichteten Fernmeldeamts sind also gezählt. Die CG-Gruppe will anstelle des Industriebauwerks ein Wohngebäude errichten – „Mary-Ann-Apartments“ heißt das Projekt, bei dem ungefähr 175 Wohneinheiten mit einer Größe von 45 bis 95 Quadratmetern und 269 Tiefgaragenstellplätze entstehen sollen.

Anstelle des Fernmeldeamts soll dieser Neubau entstehen.

Anstelle des Fernmeldeamts soll dieser Neubau entstehen.

Rund 66 Millionen Euro investiert der Projektentwickler in Abriss und Neubau. Drei Monate sollen die Abrissarbeiten dauern. Danach beginnt der Aushub der Baugrube. Der Neubau könnte 2021 fertig sein, schätzt die CG Gruppe AG.

Schon im Sommer übergabereif: Die Residenz am Postplatz

Schneller fertig ist der zweite Gebäudekomplex des Projektentwicklers am Postplatz – die Oberpostdirektion an der Marienstraße und Annenstraße, die aus einem Neubau und einem Altbau entsteht. In die „Residenz am Postplatz“ investiert das Unternehmen rund 60 Millionen Euro. Der Neubau mit 188 Wohneinheiten soll Ende Juni, Anfang Juli übergabereif sein, der Altbau mit 54 Wohnungen im Oktober oder November.

„Wir beginnen demnächst mit der Vermarktung der Mietwohnungen“, kündigte der Sprecher an. Zusätzlich entstehen in dem Gebäudekomplex fünf Gewerbeeinheiten mit rund 1500 Quadratmeter Fläche.

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Von Thomas Baumann-Hartwig

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