Sind Sie bereits Abonnent? Hier anmelden

 

Sind Sie bereits Abonnent? Hier anmelden

Kultur

Coronakrise: Semperoper trotzt mit Wohnzimmerkonzerten

Der Betrieb der Semperoper fällt in Zeiten der Coronakrise flach. Die Musiker trotzen der Krise mit Wohnzimmerkonzerten.

Der Betrieb der Semperoper fällt in Zeiten der Coronakrise flach. Die Musiker trotzen der Krise mit Wohnzimmerkonzerten.

Dresden.Künstler der Semperoper machen in der Corona-Krise ihr heimisches Wohnzimmer zur Bühne und überraschen das Publikum mit musikalischen Grüßen. Wie die Sächsische Staatsoper mitteilte, wird das Online-Portal mit den Auftritten laufend aktualisiert. „Ich finde, in diesen schweren und ungewissen Tagen ist es vor allem die Musik Johann Sebastian Bachs, die einem Kraft und Trost geben kann“, leitete Stephan Pätzold, stellvertretender Solobratscher der Staatskapelle Dresden, am Montag seinen Auftritt ein. Jun Seok Bang, 1. Tenor im Staatsopernchor, stimmte optimistische Töne an - mit dem Lied „Freunde, das Leben ist lebenswert“ aus der Operette „Giuditta“ von Franz Lehár.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige
Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

„Wir vermissen das Theater schon sehr“

Sängerin Kristina Fuchs und ihr Mann, der Trompeter Helmut Fuchs, wandten sich mit einer Sprachbotschaft an die Musikfans: „Wir vermissen das Theater schon sehr und können es kaum erwarten, bis wir bald wieder auf der Bühne stehen zu dürfen beziehungsweise im Graben sitzen zu dürfen und für Sie zu musizieren. Bis dahin wünschen wir Ihnen von Herzen: Bleiben sie gesund. Bleiben Sie zu Hause und bleiben Sie der Semperoper gewogen.“ Tenor Friedrich Darge und die Repetitorin Naomi Shamban interpretierten die „Liebesbotschaft“ von Franz Schubert.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Spielbetrieb fällt bis 20. April flach

Neben ganz persönlichen musikalischen Statements von Sängern und Musikern stellt die Sächsische Staatsoper auch kurze Mitschnitte von Aufnahmen ins Netz. Die Oper hat wegen der Ausbreitung des Coronavirus wie andere Häuser den Spielbetrieb eingestellt - vorerst bis 20. April. Am 21. April ist im Rundfoyer eine „Kostprobe“ zur Puccini-Oper „Madame Butterfly“ geplant, die am 26. April Premiere hätte - falls die Semperoper dann schon wieder empfangsbereit ist.

Von dpa

Mehr aus Dresden

Anzeige
Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Outbrain UK Ltd, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.