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Covid-19

Corona: Dresden verbietet Großveranstaltungen mit mehr als 1000 Personen

Wie es mit dem Marktgeschehen weitergeht, bleibt zunächst offen.

Wie es mit dem Marktgeschehen weitergeht, bleibt zunächst offen.

Dresden. Alle Groß- und Sportveranstaltungen in Dresden mit einer Besucherzahl von mehr als 1000 Personen – darunter auch Veranstaltungen und Einrichtungen mit genehmigten Hygienekonzepten wie Bäderbetriebe, Sportwettkämpfe mit Publikum, Volksfeste, Jahrmärkte, Messen und Konferenzen sowie Theater-, Kino- und Konzertveranstaltungen – sind ab sofort ohne weitere behördliche Entscheidung untersagt. Das teilt die Stadt angesichts steigender Corona-Neuinfektionen am Freitag mit.

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Das Verbot tritt automatisch ein und gilt solange, bis die Anzahl der Coronavirus-Neuinfektionen die Schwelle von 20 pro 100 000 Einwohner während mehr als sieben Tagen unterschritten hat – nach derzeitigem Stand aber mindestens bis zum 16. Oktober. Genehmigte Veranstaltungen, die die Besucherzahl auf bis zu 1000 Personen beschränken, dürfen stattfinden.

Keine Hotspots in Dresden

„Wir alle haben mit steigenden Corona-Infektionen im Herbst gerechnet. Nun sind sie da und wir alle haben es in der Hand: Halten wir Abstand zueinander, verzichten wir auf unnötige Kontakte, achten wir besonders auf Hygiene und tragen wir Mund-Nasen-Bedeckungen überall dort, wo wir uns nicht anders schützen können“, mahnt Oberbürgermeister Dirk Hilbert.

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Sogenannte Hotspots sind in Dresden bislang nicht aufgetreten. Das Gesundheitsamt ermittelt unverändert die Kontaktpersonen, um die Infektionsketten nachzuvollziehen und Maßnahmen zu deren Unterbrechung, insbesondere Quarantäne für Infizierte und Kontaktpersonen, anzuordnen. Momentan sind zusätzlich zu dem Verbot von Groß- und Sportveranstaltungen mit mehr als 1000 Besuchern keine ergänzenden Beschränkungen für die Allgemeinheit durch die Landeshauptstadt Dresden vorgesehen. Die Ausbreitung des Coronavirus wird kontinuierlich überwacht und die Lage bewertet. Die Daten werden tagesaktuell in einem Dashboard auf www.dresden.de/corona veröffentlicht.

Von DNN

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