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WID-Hochhaus

CDU ist gegen Hochhausbau in der Johannstadt

„Die seitens der Initiative vorgetragenen Bedenken gegen das Vorhaben der WID, einen 16-Geschosser auf dem Areal der ehemaligen KITA ander Florian-Geyer-Straße zu errichten, teile ich ausdrücklich.“, so Stadtrat Hans-Joachim Brauns.

„Die seitens der Initiative vorgetragenen Bedenken gegen das Vorhaben der WID, einen 16-Geschosser auf dem Areal der ehemaligen KITA ander Florian-Geyer-Straße zu errichten, teile ich ausdrücklich.“, so Stadtrat Hans-Joachim Brauns.

Dresden.Das geplante WID-Hochhaus ist ein hart umkämpftes Pflaster und stößt nicht bei allen Anwohnern der Johannstadt auf Gegenliebe. Der Neubau mit 132 Sozialwohnungen soll 16 Etagen haben und in der Florian-Geyer-Straße auf dem Gelände einer ehemaligen Kindertagesstätte gebaut werden. Die Anwohnerschaft reagiert mit Widerstand und einer Petition. Jetzt äußert sich Stadtrat Steffen Kaden (CDU), Mitglied des Petitionsausschusses gegen das Hochhaus und plädiert: „Eine Beteiligung der Bürger ist unverzichtbar.“

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Auch CDU-Stadtrat Dr. Hans-Joachim Brauns teilt die Bedenken der Anwohner. „In städtebaulicher Hinsicht wird ein viertes Hochhaus zu einer erheblichen Verdichtung des Stadtraumes führen, mit allen negativen Konsequenzen für Verkehr, Klima, sozialer Struktur und für dasgesamte Stadtbild Dresdens“, erklärt der Stadtrat.

Steffen Kaden vertritt die CDU-Fraktion im Petitionsausschuss und findet es gut, dass sich die Johannstädter die „ideologisch motivierten Wohnbauphantasien von Rot-Rot-Grün nicht ohne Weiteres bieten lassen“. Da es sich bei der WID um eine städtische Gesellschaft handelt, könne der Stadtrat nur in Form eines Gesellschafterbeschlusses Einfluss auf deren Handeln nehmen. Der Vorschlag der CDU: Das Bauvorhaben soll im Bau- und im Umweltausschuss sowie im Ausschuss für Soziales und Wohnen behandelt werden. „Damit folgen wir der Petition und machen einen ersten Schritt zur Lösung des Problems“, mein Kaden.

Von Carolin Seyffert

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