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Kulturetat in Dresden

Bürgermeisterin: Es gibt mehr Geld für Kultur

Kulturbürgermeisterin Annekatrin Klepsch.

Kulturbürgermeisterin Annekatrin Klepsch.

Dresden.Spannende Korrektur aus dem Kulturamt: Nein, sagt Kulturbürgermeisterin Annekatrin Klepsch (Die Linke), die kommunale Kulturförderung ist nicht gekürzt worden. Im Gegenteil: „In den Jahren 2019 und 2020 stehen jeweils 600 000 Euro mehr für die Kulturförderung zur Verfügung als im Jahr 2018.“ In Zahlen: Die Mittel steigen von 4,5 Millionen Euro auf 5,1 Millionen Euro pro Jahr.

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Klepsch reagierte auf Mitteilungen mehrerer Initiativen und Vereine, die einer „rechten Mehrheit“ im Stadtrat vorwarfen, die kommunale Kulturförderung gekürzt zu haben. Richtig ist, dass auf einer Sondersitzung des Stadtrats am vergangenen Freitag die Mittel deutlich geringer aufgestockt wurden als von den Fraktionen Die Linke, Bündnis 90/Die Grünen und SPD geplant.

Klepsch selbst erklärte, sie halte eine finanzielle Aufstockung der kommunalen Kulturförderung von 1,6 Millionen Euro bis 2025 für sinnvoll. Dass mit dem aktuellen Stadtratsbeschluss der Bedarf der freien Kulturszene und insbesondere einiger Träger wie der Ostrale nicht vollständig gedeckt sei, stehe außer Frage. „Dennoch ist eine positive Entwicklung nicht von der Hand zu weisen. Entscheidend ist, diesen Weg weiter zu beschreiten.“

Von Thomas Baumann-Hartwig

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