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Aktionstag Equal Pay Day

Bis zum 18. März arbeiten Frauen umsonst – Aktionstag gegen ungleiche Bezahlung

Die unterschiedliche Bezahlung in verschiedenen Branchen wird als ein wichtiger Faktor für den so genannten Gender Pay Gap gesehen - also für den Unterschied im Bruttoverdienst von Männern und Frauen. Foto: Wolfgang Kumm/dpa

Die unterschiedliche Bezahlung in verschiedenen Branchen wird als ein wichtiger Faktor für den so genannten Gender Pay Gap gesehen - also für den Unterschied im Bruttoverdienst von Männern und Frauen. Foto: Wolfgang Kumm/dpa

Dresden. Der Equal Pay Day markiert symbolisch den Tag, bis zu dem Frauen statistisch gesehen umsonst arbeiten müssen, während Männer ab dem 1. Januar für ihre Arbeit bezahlt werden. Die Zahlen des Statistischen Bundesamts zeigen, dass die Lohnlücke in Deutschland, gemessen am Durchschnittsbruttostundenlohn, 21 Prozent (2016) betrug. Umgerechnet ergeben sich daraus 77 Tage (21 Prozent von 365 Tagen) und das Datum für dieses Jahr am 18. März. Von 17 bis 19.30 Uhr wird auf der Albertbrücke Dresden (Altstädter Seite, befestigte Fläche stadteinwärts) mit der Aktion „Lichtbrücken gegen Lohnlücken – Let’s bridge the gender pay gap!“ an diese ungerechte Bezahlung erinnert.

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Der Gender Pay Gap (GPG) beschreibt die geschlechtsspezifische Lohnlücke: den prozentualen Unterschied im durchschnittlichen Bruttostundenverdienst von Männern und Frauen. Die vom Statistischen Bundesamt errechneten Bruttostundenlöhne der Frauen betrugen im Jahr 2016 16,26€, während Männer auf 20,71€ kamen.

Ziel ist es, mittels der Lichtshow und dem Anstrahlen der Brücke die geschlechtsbezogene Benachteiligung deutlich sichtbar zu machen und so zu einer weiteren Sensibilisierung der Bevölkerung für Gleichstellungsbelange beizutragen. Zahlreiche Frauen- und Männernetzwerke werden sich an diesem Aktionstag beteiligen.

Von Carolin Seyffert

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