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Beratung über Nachnutzung

Betreiber für Fernsehturm gesucht

Allmählich lichtet sich der Nebel über der Zukunft des Fernsehturms.

Allmählich lichtet sich der Nebel über der Zukunft des Fernsehturms.

Dresden.Am Montag tagt die Lenkungsgruppe "Fernsehturm" aus Vertretern der Stadtverwaltung, des Stadtrates sowie der Deutschen Funkturm GmbH, die den Fernsehturm in Wachwitz besitzt. Der Haushaltsauschuss des Bundestages hat 12,8 Millionen Euro Fördermittel für die Sanierung des Bauwerkes in Aussicht gestellt, nun werden die ersten Schritte beraten.

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Fest steht laut Stadtsprecher Kai Schulz, dass die Deutsche Funkturm GmbH den Fernsehturm als Bauherr sanieren wird. Pläne, wonach die Stadt das Bauwerk erwirbt, dürften damit vom Tisch sein. Offen ist dagegen, wer den Fernsehturm betrieben wird. „Aktuell werden unterschiedliche Betreibermodelle einschließlich der Option zur EU-weiten Ausschreibung zur Betreiberwahl geprüft.“ Möglich wäre, dass ein Tochterunternehmen der Stadt den Fernsehturm betreibt, möglich wäre aber auch ein privates Unternehmen, falls sich Interessenten finden.

Die städtische Tochtergesellschaft Stesad GmbH hat in einer Studie laut dem Stadtsprecher mögliche Nutzungen aufgezeigt und Bezüge zu anderen Fernsehtürmen in Deutschland gebildet. Am Montag soll die Studie in der Lenkungsgruppe vorgestellt und diskutiert werden.

Die Landeshauptstadt Dresden wäre neben dem Land und dem Bund ein Finanzierungspartner bei der Sanierung. Stadt und Land müssen jeweils einen Millionenbetrag für die Sanierung aufbringen. „Über eine gezielte Arbeitsstruktur zwischen den Geldgebern muss noch befunden werden“, erklärte Schulz. Welche Mittel genau zur Verfügung stehen müssen, sei im Moment noch nicht abschließend zu beantworten. „Erst muss die Förderstruktur und Förderfähigkeit der einzelnen Revitalisierungsschritte geklärt werden“, so der Stadtsprecher.

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Eine Zeitachse für die Sanierung des Fernsehturms stehe noch nicht fest. „Eine konkrete Aussage dazu kann erst nach Klärung der Fördermodalitäten genannt werden“, erklärte Schulz.

Von Thomas Baumann-Hartwig

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