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Bessere Therapie gegen Haltungsschäden

Bessere Behandlung für Skoliosepatienten

Die Preisträger: Dr.-Ing. Grzegorz Sliwinski (li.) und Dipl.-Ing. (FH) Michael Werner (re.).  Es werden sowohl die kognitiven als auch die sensomotorischen Fähigkeiten während der Behandlung optimal angesprochen.  „Letztendlich führt die Summe der Verbesserungen dazu, dass die  Patienten bei einem geringeren Trainingsaufwand und gleichzeitiger Stärkung der Langzeitmotivation schneller lernen, ihre Körperhaltung  zu korrigieren und diese auch im Alltag anzunehmen.“, fasst Sliwinski  zusammen.  "obs/AiF e.V./Juergen Schulzki Fotografie/©AiF" Foto: Juergen Schulzki Fotografie/©Ai/AiF e.V./obs

Die Preisträger: Dr.-Ing. Grzegorz Sliwinski (li.) und Dipl.-Ing. (FH) Michael Werner (re.). Es werden sowohl die kognitiven als auch die sensomotorischen Fähigkeiten während der Behandlung optimal angesprochen. „Letztendlich führt die Summe der Verbesserungen dazu, dass die Patienten bei einem geringeren Trainingsaufwand und gleichzeitiger Stärkung der Langzeitmotivation schneller lernen, ihre Körperhaltung zu korrigieren und diese auch im Alltag anzunehmen.“, fasst Sliwinski zusammen. "obs/AiF e.V./Juergen Schulzki Fotografie/©AiF" Foto: Juergen Schulzki Fotografie/©Ai/AiF e.V./obs

Dresden.Für ihre Leistungen auf dem Gebiet der Skoliosebehandlung wurden der Dresdner Forscher Grzegorz Sliwinski von der Technischen Universität (TU) und sein Chemnitzer Kollege Michael Werner vom Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik (IWU) mit dem Otto von Guericke-Preis der Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen (AiF) ausgezeichnet.

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Laut Deutschem Gesundheitsamt weisen 80 Prozent der Kinder in Deutschland Haltungsschäden auf. Etwa 125 000 Heranwachsende ab dem zehnten Lebensjahr sind sogar von einer krankhaften Wirbelsäulenverkrümmung, der so genannten Skoliose, betroffen. Obwohl eine Skoliose im klassischen Sinn nicht heilbar ist, sollte eine Therapie möglichst früh beginnen, um schwerere Verlaufsformen zu verhindern.

Die beiden Forscher haben jetzt dafür gesorgt, dass die jungen Patienten an einem kindgerechten Therapiegerät behandelt werden können. Zudem entwickelten sie eine Simulationsplattform für die Skoliosebehandlung. Mobilisierung der Wirbel, Stimulation des Knochenwachstums, Muskelkräftigung und die Verbesserung der sensomotorischen Kontrolle sollen mit dem neuartigen Gerät möglich sein. Das Herzstück ist ein integriertes multisensorisches Feedbacksystem, das auf die Bewegungen des Patienten reagiert. Ziel ist eine alltägliche Integration des Gelernten, so dass sich die Haltung nachhaltig verbessert.

Der Otto von Guericke-Preis wird einmal im Jahr für herausragende Leistungen auf dem Gebiet der Industrielle Gemeinschaftsforschung (IGF) vergeben und ist mit 10 000 Euro dotiert.

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Von Carolin Seyffert

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