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Altstadtbegrünung

Bauausschuss lehnt Prestigeprojekt Promenadenring ab

Am Ferdinandplatz fehlt noch ein kleines Grundstück, dann kann das neue Rathaus entstehen.

Am Ferdinandplatz fehlt noch ein kleines Grundstück, dann kann das neue Rathaus entstehen.

Dresden.Die Vorplanungen zum Promenadenring sind am Mittwoch im Bauausschuss baden gegangen. Eigentlich sollte das Gremium die Entwürfe zum Abschnitt am Dr.-Külz-Ring und zu dem an der Haltestelle Pirnaischer Platz bestätigen. Für den letztgenannten sind sogar schon 1,3 Millionen Euro im laufenden Haushalt eingestellt – es fehlte nur noch die Zustimmung der Stadträte.

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Die blieb aus. Vor allem mit dem Wegfall von einigen Dutzend Stellplätzen am Pirnaischen Platz durch die Anpflanzung einer Baumreihe konnten sich Vertreter von CDU, FDP und Bürgerfraktion nicht anfreunden und forderten deren Erhalt. Am Dr.-Külz-Ring plädierten sie gegen den Umbau der bisherigen Einfahrt für Stadtrundfahrtsbusse und Taxis zwischen Seestraße und Schulgasse. Entsprechende Änderungsanträge fanden jedoch keine Mehrheit: Sieben Stadträte des bürgerlichen standen sieben des linken Blocks gegenüber. Sieben zu sieben ging auch die Abstimmung über die Entwürfe aus – abgelehnt.

Das sorgte bei der ehemaligen rot-grün-roten Stadtratsmehrheit für Aufregung. „Kaum vorzustellen, wenn man bedenkt, dass der Promenadenring seit Jahren ein städtisches Ziel ist“, zeigte sich Hendrik Stalmann-Fischer (SPD) geschockt. Tilo Wirtz (Linke) reagierte mit Galgenhumor: „Bleibt zu hoffen, dass die Verhinderer einer Verschönerung der Innenstadt durch Begrünung auch beschließen, dass die Klimaerwärmung in Dresden nicht stattfindet.“

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Keinen Entschluss wollte der Bauausschuss zum Kauf eines teuren Grundstücks auf dem Ferdinandplatz treffen, der den Bau eines neuen Rathauses ermöglicht. Das Thema wird auf Antrag von Stadtrat Wirtz im Stadtrat behandelt. Wie auch die Umgestaltung der Louisenstraße – ein Herzensprojekt der Neustadtgrünen. Johannes Lichdi (Grüne) beantragte die Vertagung in den Stadtrat, „nachdem was sich hier gerade abgespielt hat“, wie er nach der gefloppten Abstimmung über den Promenadenring begründete.

Von Uwe Hofmann

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