Zugverkehr steht still

Bahnstreik trifft in Dresden auch Länderbahn, MRB und Nachtzug nach Zürich

Der Warnstreik wird neben den Zügen der Deutschen Bahn auch die der privaten Mitbewerber treffen.

Der Warnstreik wird neben den Zügen der Deutschen Bahn auch die der privaten Mitbewerber treffen.

Dresden. Der von der Eisenbahn- und Verkehrsgesellschaft (EVG) angekündigte 50-Stunden-Warnstreik wird auch Folgen für den Betrieb privater Bahnunternehmen haben. Die Mitteldeutsche Regiobahn (MRB) und die Länderbahn – beide betreiben verschiedene Verbindungen im Nahverkehr von und nach Dresden – raten deshalb ebenso wie die Deutsche Bahn von Reisen auf der Schiene ab.

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Der im Zuge des Tarifstreits zwischen EVG und Bahn für Sonntagabend ab 22 Uhr angesetzte Streik trifft zwar nicht direkt die MRB und Länderbahn. Weil aber auch Fahrdienstleiter und weitere Mitarbeiter des Infrastrukturbetreibers DB Netz zum Streik aufgerufen sind, ohne die der Verkehr auf den Schienen praktisch nicht möglich ist, rechnen beide Unternehmen mit Folgen für die eigenen Netze.

Schon früher Einschränkungen möglich

Die Länderbahn betreibt unter anderem die Strecken von Dresden nach Görlitz und Zittau. Die Mitteldeutsche Regiobahn bedient die Nahverkehrsverbindungen von der sächsischen Landeshauptstadt in Richtung Hof über Freiberg und Chemnitz.

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Laut Länderbahn könne es bereits vor 22 Uhr am Sonntag zu Einschränkungen kommen. Am Sonntagabend könnten nur noch die Züge fahren, die bis 21.45 Uhr ihre Zielbahnhöfe erreicht haben, um am Mittwoch, nach dem voraussichtlichen Ende des Streiks, zügig den Betrieb wieder aufnehmen zu können.

Die Deutsche Bahn hat bereits angekündigt, den Fernverkehr komplett einzustellen. Auch im Nahverkehr wird sich voraussichtlich bei der DB kaum mehr ein Rad drehen.

Nachtzug Canopus von Prag nach Zürich betroffen

Folgen hat der Streik zudem auf demNachtzug Canopus von Prag über Dresden und Leipzig nach Zürich. Der wird Angaben der Tschechischen Bahnen zufolge bereits am Sonntagabend ab Prag nicht verkehren – ebenso wie in den beiden Folgennächten. Darüber hinaus trifft der Streik auch die Eurocitys, die täglich mehrfach zwischen Dresden und Prag pendeln. Die Züge werden während des Streiks nur in Tschechien fahren und enden ab Prag kommend in Děčín.

DNN

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