Covid-19

Automatische Ampeln sollen in Dresden vor Coronainfektion schützen

Leuchtet die Anzeige „Signal kommt“, schaltet die Ampel in der Regel automatisch auf Grün.

Leuchtet die Anzeige „Signal kommt“, schaltet die Ampel in der Regel automatisch auf Grün.

Dresden. Noch vor drei Wochen versicherte das Dresdner Gesundheitsamt auf DNN-Anfrage, dass eine regelmäßige Desinfektion der Ampeln mit Drucktaste für die Vorbeugung einer Coronainfektion nicht nötig sei. Die bisher üblichen Wartungsintervalle von zwölf Monaten genügten völlig, hieß die Antwort vor der Einführung bundesweiter Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen. Mittlerweile hat die Landeshauptstadt diese Einschätzung verworfen.

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„In Zeiten des Corona-Virus sind wir alle angehalten, Gegenstände im öffentlichen Raum möglichst nicht zu berühren. Deshalb beginnen wir jetzt damit, Ampelanlagen mit Tastern für Fußgänger Zug um Zug umbauen“, erklärt Verkehrsbürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain (Bündnis 90/ Die Grünen). Nach und nach werden seit Mittwoch etwa 480 Ampelanlagen umprogrammiert, so dass Grünphasen für Fußgänger auch ohne Tastendruck einsetzen. Dafür müssen neue Steuerungsparameter auf die Signalgeräte der Ampeln gespielt werden. Das kostet pro Ampelanlage bis zu 1 000 Euro.

Das Straßen- und Tiefbauamt empfiehlt Fußgängern, auf die Anzeige zu schauen, bevor sie den Taster betätigen. Leuchtet die Anzeige „Signal kommt“, schaltet die Ampel in der Regel automatisch auf Grün.

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Von Aaron Wörz

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