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Bildung

Ausschuss macht Weg frei für neuen Stadtratsbeschluss zur Unischule

Die Unischule sollte eigentlich schon in diesem Jahr nach den Sommerferien starten.

Die Unischule sollte eigentlich schon in diesem Jahr nach den Sommerferien starten.

Dresden.Den Beschlüssen des Stadtrats für den Start der Unischule im kommenden Jahr steht nichts mehr im Weg. Im Bildungsausschuss ist die Vorlage der Stadt am Dienstagabend mit einigen Änderungen abgesegnet worden.

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Die Unischule sollte eigentlich schon in diesem Jahr nach den Sommerferien am Standort der 101. Oberschule in der Johannstadt mit der Forschung an neuen Methoden zum Lehren und Lernen starten. Im Zuge der Debatte waren dort jedoch erhebliche Verdrängungsängste entstanden, bis zuletzt blieben Kooperationsfragen offen.

Unischule muss mindestens dreizügig sein

Kritiker warfen der Stadt vor, während des Gründungsprozesses ständig auf der Bremse zu stehen. Die Anmeldezahlen blieben gering. Im April zog eine Lenkungsgruppe die Reißleine. Die Vertretern der Stadt, des Landes und der Technischen Universität Dresden verschoben den Start um ein Jahr und legten der Stadt eine neue Standortentscheidung nahe.

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Kurze Zeit später legte die Verwaltung ihren Vorschlag auf den Tisch. Danach soll die Unischule im kommenden Jahr in einem Gebäude auf der Cämmerswalder Straße starten, das bislang als Auslagerungsstandort bei Bauarbeiten dient und eigentlich die Vorgründung der 150. Oberschule aufnehmen sollte. Auch dafür gab es jedoch zu wenig Anmeldungen, daher wird der Start bis zur Fertigstellung des für diese Schule vorgesehenen Geländes an der Freiberger Straße verschoben.

Vor allem mit den Stimmen der rot-grün-roten Mehrheit im Ausschuss wurde die Dreizügigkeit der Unischule festgeschrieben. Dies ist laut Universität die untere Grenze, um vernünftige Daten für die Forschung gewinnen zu können. Der Ausschuss bekräftigte auch die kommunale Trägerschaft und den stadtweiten Grundschulbezirk für den Grundschulbereich der Unischule. Damit können Eltern aus der ganzen Stadt ihre Kinder dort anmelden.

Stadtratsbeschluss am 7. Juni möglich

Für die 101. Oberschule (Pfotenhauerstraße 42) und die 102. Grundschule (Pfotenhauerstraße 40) werden die Standorte in Johannstadt festgeschrieben, für die Oberschule bis zur Fünfzügigkeit. Die Ansiedlung eines Gymnasiums an diesem Standort wird abgelehnt. Bis zum 30. Juli soll der Oberbürgermeister ein Konzept im Stadtteil abstimmen und vorlegen, wie die ursprünglich auch von den vorhandenen Schulen mit dem Uni-Modellversuch angestrebte Aufwertung des Schulstandortes erfolgen soll.

Zudem soll der OB bis August 2018 einen Vorschlag machen, wie die Erweiterung des Gebäudes auf der Cämmerswalder Straße möglich ist, damit die Unischule dort dauerhaft dreizügig arbeiten kann. Sollte dies nicht möglich sein, soll alternativ ein innerstädtischer Neubau für die Unischule geprüft werden. Außerdem soll sich der Stadtrat mit dem Beschluss zur Schulneubauten an der Bodenbacher Straße 154a und der Boxberger Straße 1 für das Gymnasium LEO und das Berufsschulzentrum Franz-Ludwig-Gehe.

Die Stadtratssitzung ist für den 7. Juni angesetzt. Sollte der Beschluss zustande kommen, dürften die Initiatoren an der Universität erleichtert sein. Sie hatte nach dem Stop für dieses Jahr auf einen zügigen Beschluss für den neuen Anlauf gedrängt.

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Von Ingolf Pleil

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