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Engagierter Helfer

Arche noVa-Mitgründer Sven Seifert ist gestorben

Sven Seifert (Aufnahme von 2011)

Sven Seifert (Aufnahme von 2011)

Dresden. Sein Gesicht, seine Kenntnisse und seine Überzeugungskraft prägten lange Jahre die Arbeit des arche noVa e.V. Nun ist Sven Seifert, Mitgründer und langjähriger Geschäftsführer des Dresdner Hilfsvereins, gestorben. Er sei bereits am 18. Juli im Alter von 56 Jahren nach langer Krankheit verstorben, teilte der Verein mit. Unter Seiferts Führung sei „aus der Vision einer kleinen Gruppe junger Dresdnerinnen und Dresdner eine international anerkannte Organisation für humanitäre Hilfe und Entwicklungszusammenarbeit und nicht zuletzt auch eine zivilgesellschaftliche Stimme für Toleranz und Hilfsbereitschaft in Dresden und in Sachsen“ geworden.

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Für den gelernten Schlosser und späteren Wasserbauingenieur war schon zu DDR-Zeiten klar, dass er die Welt sehen und verändern will, hieß es. 1992 brach Seifert gemeinsam mit fünf Freunden mit einem Hilfstransport in den Nordirak auf. Wenig später gründeten sie den Verein arche noVa – Initiative für Menschen in Not. Heute, mehr als 25 Jahre später, hat Arche noVa in 45 Ländern überall auf dem Globus Hilfsprojekte durchgeführt.

Der Fokus der Hilfe liegt dabei weiterhin auf dem, was Sven Seifert und seinen Mitgründern wichtig war: Hilfe zur Selbsthilfe durch langfristig angelegte Projekte und entwicklungsorientierte Zusammenarbeit insbesondere in den Bereichen Hygiene, Sanitär und Trinkwasserversorgung in Katastrophengebieten. Arche noVa half auch im Inland, zum Beispiel nach dem Hochwasser 2013 an Donau und Elbe und leistet Bildungs- und Aufklärungsarbeit an sächsischen Schulen.

2016 erhielt Sven Seifert, seit 2009 auch Geschäftsführer des Vereins, aus den Händen des damaligen sächsischen Ministerpräsidenten Stanislaw Tillich (CDU) das Bundesverdienstkreuz.

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Aufgrund der Erkrankung Seiferts übernahm Jens Voigt am 1. Juni 2018 die Geschäftsführung. Die Trauerfeier findet am 19. August um 14 Uhr auf Schloss Hirschstein statt.

Von fs

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