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„Alle Kräfte mobilisiert“

Anträge eingereicht: TU Dresden will Exzellenzuni bleiben

Das CFAED (Center for Advancing Electronics Dresden) darf sich bereits seit 2012 exzellent nennen.

Das CFAED (Center for Advancing Electronics Dresden) darf sich bereits seit 2012 exzellent nennen.

Dresden.„Im Endspurt auf den Abgabetermin haben wir noch einmal alle Kräfte mobilisiert“, sagt TU-Rektor Hans Müller-Steinhagen. Pünktlich zum Abgabetermin am Mittwoch hat die TU Dresden ihre neue Forschungsanträge für sogenannte Exzellenzcluster eingereicht. Mit insgesamt sechs dieser Anträge hoffen die Dresdner, ihre Chancen im Exzellenzwettbewerb beizubehalten. Die Entscheidung über die Forschungsanträge fällt am 27. September. Mindestens zwei müssen positiv bewertet werden, damit die Dresdner Uni auch ins Rennen gehen kann, ihren Status als Exzellenzuniversität mit einem weiteren Antrag zu verteidigen.

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Zunächst steht von April bis Juni die Beurteilung der sechs Anträge aus. Dann prüfen internationalene Gutachter in Bonn und Frankfurt, ob die Dresdner Forscher halten, was ihre Bewerbung verspricht. Sechs Cluster werden dann unter die Lupe genommen.

Mit diesen clustern bewirbt sich die TU Dresden

Das CFAED (Center for Advancing Electronics Dresden) darf sich bereits seit 2012 exzellent nennen. Hier wird die „Zukunft der Elektronik“ erforscht, wirbt die TU.

Am DTRC (Translationales Regenerationscluster Dresden) werden auf Basis der Regenerationsmedizin Heilungsmöglichkeiten für chronische Krankheiten erarbeitet. Ziel ist es, Forschungsergebnisse in die klinische Anwendung zu überführen.

Das DCM (Zentrum für Materiomik Dresden) soll neuartige programmierbare Materialien erforschen und entwickeln. Hier geht es um Anwendungen auf mikroskopisch kleiner Ebene.

Bei PoL: Physik des Lebens geht es darum, das Leben zu verstehen. Das Cluster will den grundlegenden Fragen in der Zell- und Entwicklungsbiologie auf den Grund gehen.

ct.qmat (Komplexität und Topologie in Quantenmaterialien): Hier sollen mit Hilfe der Quantenmechanik neuartige Materialien mit speziell zugeschnittenen Funktionen erschaffen werden. Bei diesem Cluster arbeitet Dresden mit der Universität Würzburg zusammen.

Die zentrale Idee von CeTI (Zentrum für Taktiles Internet) ist es, Menschen die Möglichkeit zu geben, in quasi Echtzeit mit Cyber-Physischen Systemen in der realen oder virtuellen Welt zu interagieren. Dafür sind völlig neue Wege bei der Mensch-Maschine-Kooperation, bei Sensortechnologien, Soft- und Hardware-Design sowie bei Kommunikationsnetzen nötig.

DNN

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