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Bluttat bleibt mysteriös

Angriff im Seniorenheim aus „heiterem Himmel“ - Motiv unklar

Ein 59-jährige hatte die Besucherin in einem Patientenzimmer mit einem Messer attackiert.

Ein 59-jährige hatte die Besucherin in einem Patientenzimmer mit einem Messer attackiert.

Dresden. Für den gewaltsamen Tod einer Besucherin in einem Seniorenheim im Dresdner Westen gibt es bisher keine Erklärung. Die Hintergründe für die Tat eines Pflegers liegen nach wie vor im Dunkeln. "Die Motivlage ist unklar", sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Dresden am Freitag. "Wir haben bisher gar keine Anhaltspunkte." Im Zuge der Ermittlungen wegen eines Tötungsdelikts sei die Obduktion der Leichen von Opfer und Täter angeordnet worden.

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Der 59-Jährige hatte die 37-Jährige am Mittwochabend mit einem Messer attackiert, als diese ihre Großmutter besuchte. Danach hatte er sich aus einem Fenster in den Tod gestürzt. Das Opfer starb am Tag danach im Krankenhaus. Der Angriff kam völlig überraschend, wie „aus heiterem Himmel“, sagte eine Sprecherin des Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) Dresden und Kamenz, dem Betreiber des Heimes im Plattenbauviertel.

Der Pfleger war seit 1995 dort beschäftigt und vorher nie negativ aufgefallen. Nach längerer Krankschreibung befand er sich gerade in der Eingliederungsphase und war ab und zu im Haus, wie die Sprecherin berichtete. „Bei Vielen herrscht Fassungslosigkeit.“ Bisher sei nicht bekannt, ob den Mann und die Frau eine persönliche Beziehung verband. Auch die Staatsanwaltschaft hat dafür bisher keine Anhaltspunkte.

Von dpa

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