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Dresden-Neustadt

Alaunpark bekommt neuen Geh- und Radweg in Asphalt

In den vergangenen Jahren ist auf dem Rodelhang ein Trampelpfad entstanden. Der Bereich wird nun Teil des neuen Weges.

In den vergangenen Jahren ist auf dem Rodelhang ein Trampelpfad entstanden. Der Bereich wird nun Teil des neuen Weges.

Dresden.Der Alaunplatz soll einen neuen Asphaltweg erhalten. Die Planungen an dem Geh- und Radweg, der den Park vom Bischofsweg bis zur Tannenstraße durchqueren und sich unterhalb der Anhöhe an der Tannenstraße in Richtung Kamenzer Straße gabeln soll, werden im Sommer beginnen, heißt es aus dem Amt für Stadtgrün und Abfallwirtschaft (ASA). Allerdings liegen sie nicht in der Hand des sonst für die Wegesanierung im Alaunpark zuständigen Amts, sondern beim Straßen- und Tiefbauamt.

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Ein Weg für Radfahrer, Müllautos und die Polizei

Dafür gibt es einfachen Grund: Der Weg wird wenig mit den derzeit im Park üblichen, sandgeschlämmten Wegen gemein haben. Diese stammen zumeist aus den 1950er Jahren und müssen dringend saniert werden, weil sie zerfahren und zerklüftet sind. Bei Regen und bei Frost sind sie wegen Pfützen und Eisflächen kaum zu begehen. Nach und nach saniert das ASA diese Wege, in diesem Jahr ist etwa das kleine Verbindungsstück zwischen dem gepflasterten Marktplatz und dem im Stadtplan Alaunplatz genannten Weg dran, der in etwa dort verläuft, wo der neue Geh- und Radweg geplant ist.

Der asphaltierte Weg soll vom Bischofsweg hinauf bis zur Tannenstraße führen – ein Arm wird zudem in Richtung Kamenzer Straße abzweigen.

Der asphaltierte Weg soll vom Bischofsweg hinauf bis zur Tannenstraße führen – ein Arm wird zudem in Richtung Kamenzer Straße abzweigen.

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Dieser soll nicht nur für Radler befahrbar sein. Auch Müllautos und die für die Grünpflege eingesetzten Fahrzeuge sollen dort verkehren, dazu die Streifenwagen der Polizei. Das spricht für einen Asphaltweg, weil eine sogenannte sächsische Wegedecke diesen Belastungen nicht Stand hält. Zudem wird der Weg eine begleitende Beleuchtung erhalten, die ihn auch nachts zu einer sicheren Verbindung in die Siedlungsgebiete der Albertstadt machen soll. 2016/2017 hat das ASA bereits den parallel zum Bischofsweg verlaufenden Weg wegen seiner starken Belastung mit Asphalt saniert.

Die Neustädter haben mit den Füßen abgestimmt

Ab dem Frühjahr 2020 sei mit einem Bau des neuen Geh- und Radwegs zu rechnen, heißt es aus dem Straßen- und Tiefbauamt. Kritik an den Planungen gibt es jedoch bereits. „Im oberen Teil durchschneidet der Weg den Rodelberg, das sollte man sich noch einmal überlegen“, mahnt Grünen-Ortsbeirat Torsten Abel an. Es geht um die derzeit sehr steile Verbindung zur Tannenstraße, die beim Wegebau auf ein flacher ansteigendes Areal verlegt werden soll. Das solle auch Menschen, die schlechter zu Fuß sind und Rollstuhlfahrern das Begehen des Wegs ermöglichen. In gewisser Weise beugen sich die Planer dabei einer Abstimmung, wie sie die Neustädter mit ihren Füßen machen: Der neue Wegeverlauf folgt einem Trampelpfad. Das bisher steile Wegestück soll anschließend zurückgebaut werden.

Das ist nicht die einzige Überlegung, den Alaunpark für die große Besucherzahl, die er an schönen Tagen anziehend, besser auszurüsten. Im ASA denkt man darüber nach, den gepflasterten Marktplatz in der Nähe des Bischofswegs größer zu fassen. Das soll neue Nutzungen ermöglichen. Und dem großstädtischen Platz ein passendes Entree verschaffen.

Von uh

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