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Zerstörung Dresdens

AG 13. Februar und Stadt werben für Menschenkette zum Gedenktag

Superintendent Albrecht Nollau (2.v.r.), Dietmar Groschischka (4.v.r.) von der AG 13. Februar werben gemeinsam mit angehörigen der städtischen Unernehmen um Mistreiter für die Menschenkette zum Dresdner Gedenken am 13. Februar.

Superintendent Albrecht Nollau (2.v.r.), Dietmar Groschischka (4.v.r.) von der AG 13. Februar werben gemeinsam mit angehörigen der städtischen Unernehmen um Mistreiter für die Menschenkette zum Dresdner Gedenken am 13. Februar.

Dresden. Am Abend des 13. Februar sollen sich wieder 11 000 bis 13 000 Menschen in der Innenstadt an die Hände fassen und am Jahrestag der Zerstörung Dresdens im Zweiten Weltkrieg ein Signal des Friedens und Zusammenhalts senden. Dafür werben die Organisatoren der Menschenkette von der AG 13. Februar und die Stadt, die 270 City-Light-Plakate im Stadtgebiet hat aufhängen lassen. Der Aufruf zur Menschenkette mit dem Titel „Geteilte Geschichte – gemeinsame Zukunft“ wird nun noch auf Fahrzeuge städtischer Unternehmen geklebt. Wie in den letzten Jahren sollen Straßenbahnen, Busse, Winterdienst- und Entsorgungsfahrzeuge mit dem Werbemotiv zum Mitmachen animieren.

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Die Menschenkette wurde vor Jahren als Abwehrreaktion gegen rechtsextreme Demonstrationen zum friedlichen Gedenken in der Dresdner Altstadt ins Leben gerufen. „Inzwischen ist sie ein eigenständiges Signal des Zusammenhalts und des gemeinsamen Gedenkens trotz sonst gegensätzlicher Haltungen, das den Dresdnern wichtig ist“, sagt Albrecht Nollau, Mitglied der AG und Superintendent des Kirchspiels Dresden-Neustadt. Man habe wie in den vergangenen Jahren über eine Konzeptänderung zum Gedenken nachgedacht, diese aber verworfen, „weil die Dresdner diese Menschenkette wollen“, wie AG-Mitstreiter Dietmar Groschischka vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge ergänzt.

Eine kleine Änderung wird es dennoch geben: Die Route für die Menschenkette umfasst den Altmarkt, geht dann von dort über die Schießgasse zur Synagoge. Eine kleine Ecke an der vielbefahrenen St. Petersburger Straße, auf der sich in den vergangenen Jahren schlecht stehen ließt, wird dadurch ausgespart. Ebenso wird die Menschenkette in diesem Jahr nicht durch den Zwinger zurück zum Altmarkt geführt, der Verlauf über Carolabrücke, Königsufer und Augustusbrücke bleibt unverändert.

Ebenso eine Konstante ist, dass noch Ordner für die Menschenkette gesucht werden. Diese können sich unter Tel. 488 20 69 oder E-Mail an 13februar@dresden.de anmelden. Je 15 bis 20 Ordner werden zunächst an den sieben Informationspunkten entlang der Menschenkettenroute aufgestellt und koordinieren dann von dort aus die Mitwirkenden. 16 Uhr findet die Einweisung für Ordner im Stadtmuseum statt, 18 soll sich dann die Menschenkette schließen. Als Belohnung für die ehrenamtlichen Helfer gibt es anschließend Freikarten für das Konzert der Philharmonie im Kulturpalast. Ab 19.30 Uhr ist dort zum Dresdner Gedenktag die 15. Sinfonie von Dmitri Schostakowitsch zu hören.

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Von uh

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