Affenpocken

Gesundheitsamt meldet drei Fälle von Affenpocken in Dresden

Elektronenmikroskopische Aufnahme von Affenpocken-Viren.

Elektronenmikroskopische Aufnahme von Affenpocken-Viren.

Dresden. In Dresden ist erstmals ein Fall von Affenpocken bestätigt worden, zudem gibt es aktuell zwei weitere Verdachtsfälle. Laut Stadt seien zwei voneinander unabhängige Verdachtsfälle gemeldet worden. Die Erkrankten hatten Kontakt zu Infizierten außerhalb der Stadt und weisen Symptome auf. Noch liegen aber keine Ergebnisse aus dem Labor vor. Beide befinden sich in häuslicher Isolation. Die Stadt geht davon aus, dass die Infektionskette in beiden Fällen unterbrochen sei, rechnet allgemein aber mit weiteren Ansteckungen.

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Bei den Affenpocken handelt es sich um eine Viruserkrankung, die bei engen Körperkontakt übertragen werden kann. Die ersten Symptome treten nach fünf bis 21 Tagen in Form von Fieber, Kopf-, Muskel-, Rückenschmerzen und geschwollenen Lymphknoten auf. Einige Tage später kommt es zu den namengebenden Hautveränderungen. Bei Verdacht einer eigenen Infektion sollte zunächst ein Arzt telefonisch kontaktiert werden, enge Körperkontakte sind zu vermeiden. Personen mit Verdacht auf Kontakt mit Infizierten sollen sich beim Gesundheitsamt melden.

Kontakt Gesundheitsamt E-Mail: gesundheitsamt-infektionsschutz@dresden.de

Von EH

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