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Beliebtes Streetfood aus den USA

Corndog-Trend: So variantenreich ist der angesagte Teigmantelsnack

Fast Food am Stiel: ein Corndog.

Erfunden haben den Corndog zwei texanische Brüder namens Neil und Carl Fletcher – und das schon vor mehr als 80 Jahren. Sie wollten damit die Besucher der berühmten Messe State Fair of Texas verköstigen. Dabei blieb es jedoch nicht: Bald erfreute sich der Imbiss auch in anderen Teilen der USA großer Beliebtheit. Mittlerweile ist er in zahlreichen anderen Ländern bekannt, etwa Argentinien, Australien, Kanada oder Japan – und jetzt auch bei uns.

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Der klassische Corndog – wortwörtlich auf Deutsch übersetzt heißt das Maishund – besteht aus einem Würstchen mit einem Mantel aus frittiertem Maisteig. Dass in dem Imbiss jedoch noch viel mehr Potenzial steckt, zeigt das Buch „Corn Dogs – Trendiges Streetfood in 40 Varianten“: Hier landen nicht nur verschiedene Würstchen­sorten wie Frankfurter, Nürnberger oder Chorizo­würstchen im Teig, sondern auch Fischfilets und Meeresfrüchte oder Kürbis, Zucchini, Aubergine und Pilze für vegetarische „Dogs“.

Mit Mehlsorten experimentieren

Was die Hülle anbelangt, lässt sich gut mit verschiedenen Mehlsorten experimentieren. Wer mag, verfeinert sie mit Parmesan, Mohn, geriebenen Nüssen, Mandeln, Kürbiskernen, Sesam, geraspeltem Gemüse oder knusprigen Röstzwiebeln. Mit dem richtigen Teig schmecken Corndogs sogar vegan lebenden Menschen: Dazu einfach einen Tropfteig aus Mehl, Backpulver, Salz und einer beliebigen Pflanzenmilch, etwa Hafermilch, zubereiten.

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Joana Gimbutyte: „Corn Dogs – Trendiges Streetfood in 40 Varianten“. Leopold-Stocker-Verlag. 80 Seiten, 12,95 Euro

Joana Gimbutyte: „Corn Dogs – Trendiges Streetfood in 40 Varianten“. Leopold-Stocker-Verlag. 80 Seiten, 12,95 Euro

Auch Liebhaber von Süßem kommen hier auf ihre Kosten – etwa mit einem Snack aus Äpfeln und einer Kaiserschmarrenhülle. Zum Ausbacken gibt es spezielle Corndog-Maker im Handel. Genauso gut funktioniert das Ganze aber auch mit einer Fritteuse oder einer hohen Pfanne.

Herzhaft in der Kürbishülle

Bei dieser Variante ist nicht nur der Teig, sondern auch das Innenleben selbst zubereitet.

Diese Corn-Dog-Variante mit Schweinefleisch ist besonders deftig.

Diese Corn-Dog-Variante mit Schweinefleisch ist besonders deftig.

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Dafür Petersilie, Majoran, Korianderblätter und zwei Minzblätter klein hacken. 500 Gramm Schweine­hack­fleisch mit zwei Esslöffeln der gehackten Petersilie, einem Teelöffel Majoran, einem Teelöffel Koriander, Minze, einem Eiweiß, einem Teelöffel abgeriebene Bio­zitronen­schale, einem Teelöffel Salz und etwas Pfeffer vermischen. Für den Teig einen Kürbis – zum Beispiel Patisson oder Hokkaido – schälen, in kleine Würfel schneiden und 300 Gramm davon mit 150 Milliliter Wasser 15 Minuten weichkochen. Abseihen und fein pürieren, auskühlen lassen.

Das Kürbispüree mit 20 Gramm zimmerwarmer Butter, 150 Gramm Dinkelmehl, 150 Millilitern Milch, einem Ei, einem Teelöffel Backpulver und einem Esslöffel Senf vermischen. Dann 20 Gramm gehackte Kürbiskerne, einen Teelöffel Salz und eine Prise Muskatnuss zufügen. Den Teig in ein hohes Gefäß füllen und zehn Minuten ruhen lassen. Öl oder Fett auf 160 Grad erhitzen. Den Hack­fleisch­teig in zwölf Stücke teilen, diese zu kleinen Rollen formen und vorsichtig auf Holzspieße stecken. Einen Spieß nach dem anderen in den Teig tauchen und beim Herausziehen leicht drehen. Ins heiße Fett legen und fünf bis sechs Minuten ­goldbraun frittieren.

Knusprig gemüsig

Wie das knuspert! Als Füllung dienen hier Okraschoten und Maiskölbchen, umhüllt sind sie von einem Tropfteig und Cornflakes.

Diese Corndogs schmecken auch Vegetarierinnen und Vegetariern.

Diese Corndogs schmecken auch Vegetarierinnen und Vegetariern.

Für die Füllung 200 Gramm Okraschoten und 200 Gramm Baby­mais­kolben eine Minute in Salzwasser überbrühen, dann auskühlen lassen. Für den Teig 200 Gramm Weizenmehl, 100 Gramm Maismehl und je einen Teelöffel Backpulver, Zucker und Salz mischen. In einem zweiten Gefäß 270 Milliliter Milch, zwei Eier und einen Esslöffel Sesamöl verrühren und dann zu der Mehlmischung geben. Öl auf 180 °C erhitzen.

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80 Gramm Cornflakes in einen Gefrierbeutel geben und mit einem Nudelholz zerkleinern, dann auf einen Teller geben. Die Okraschoten und die Maiskölbchen auf Spieße stecken und vorsichtig in den Teig tauchen. Herausziehen, dabei etwas drehen, damit sich keine Teigtropfen bilden, und in den Cornflakes wälzen. Dann im heißen Fett etwa drei bis vier Minuten lang ­goldbraun frittieren.

Äpfel im Schmarrenteig

Wenn das mal keine gelungene Kombination ist: Hier trifft das Trendfood auf traditionelle österreichische und bayerische Küche. Die Grundlage bilden Äpfel.

Fast Food mit österreichischen Akzent: Corndogs funktionieren auch als Süßspeise.

Fast Food mit österreichischen Akzent: Corndogs funktionieren auch als Süßspeise.

Für 16 süße Snacks zwei Äpfel schälen, das Kerngehäuse entfernen, die Äpfel jeweils in acht Spalten schneiden und diese auf Holzspieße stecken. 50 Gramm gehackte Haselnüsse auf einem flachen Teller ausbreiten. Für den Teig zwei Eier trennen. 100 Gramm Mehl sieben und in einer Schüssel mit 30 Millilitern süßer Sahne, 100 Millilitern Milch, den Eidottern, etwas abgeriebener Bio­zitronen­schale, 30 Gramm Zucker und einem Esslöffel Vanillezucker verrühren.

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Das Eiweiß mit einer Prise Salz zu steifem Schnee schlagen. Diesen unter die Mehlmasse heben. Den Schmarrenteig in ein hohes Gefäß füllen. Butterschmalz auf 170 Grad erhitzen. Die vorbereiteten Apfelspieße in den Teig tauchen, herausziehen und dabei leicht drehen, damit sich keine Teigtropfen bilden. In den gehackten Haselnüssen wälzen und im heißen Butterschmalz drei bis vier Minuten goldbraun frittieren.

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