Günstige Produkte überzeugen

Neurodermitis: Kinder-Cremes zur Basispflege im Test – Discounterprodukte überzeugen

Bei Neurodermitis benötigt die Haut dauerhafte und regelmäßige Pflege, auch wenn sie gerade nicht entzündet ist.

Bei Neurodermitis benötigt die Haut dauerhafte und regelmäßige Pflege, auch wenn sie gerade nicht entzündet ist.

Frankfurt/Main. Regelmäßiges Eincremen ist bei Neurodermitis unverzichtbar – und es hilft auch bei rauer Haut. In Drogerien und Apotheken gibt es dafür eine Vielzahl von Lotionen für diese Basispflege, wie Dermatologinnen und Dermatologen es nennen. 21 dieser Produkte, speziell für Kinder mit der Hautkrankheit oder einer Veranlagung dafür, hat die Zeitschrift „Öko-Test“ geprüft (Ausgabe 03/22).

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Die gute Nachricht: Problematische Konservierungsmittel, die womöglich Allergien auslösen oder hormonell wirken, sind in keiner der getesteten Lotionen enthalten. Ebenfalls erfreulich: 14 der 21 Produkte schneiden insgesamt „gut“ oder „sehr gut“ ab.

Bestnoten auch für Drogerieprodukte

Die Bestnote erhielten „Baby Derma Pflegelotion Weiße Malve“ von Weleda, „Baby-Bébé Natural Soothing Bodycream“ von Attitude, „Med Pflegelotion, Pflege bei Neurodermitis“ der Rossmann-Eigenmarke Babydream, „Ultra Sensitive Körperlotion“ der DM-Eigenmarke Babylove und „Pflegelotion für Babys und Kinder Parfümfrei“ von Paediprotect.

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Bei der Basistherapie mit solchen Lotionen geht es laut „Öko-Test“ vor allem darum, dass die Haut mit Feuchtigkeit und Fett versorgt wird. Das Eincremen damit kann oft schon Juckreiz vorbeugen.

Übernimmt das die Krankenkasse?

Kosmetika für die Basispflege sind dem Bericht zufolge nicht erstattungsfähig – das gilt etwa für die Produkte im Test.

Ausgenommen seien ärztlich verordnete Basispflege-Salben oder -Lotionen, die schon ein fertiges Arzneimittel sind oder die in der Apotheke als Arzneimittel-Rezeptur angerührt werden – diese Produkte zahle die gesetzliche Krankenversicherung zumindest für Kinder bis zu zwölf Jahren. Vor allem bei stärkeren Entzündungen der Haut sei es ratsam, sich ärztlichen Rat zu holen und sich Cremes mit antientzündlichem Wirkstoff verschreiben zu lassen.

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RND/dpa

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