Männer und Frauen sind sich einig

Studie zeigt: Diese Eigenschaften sind die absoluten Beziehungskiller

Wenn eine Beziehung beendet wird, liegt das meist nicht nur an einem Problem – oft führen erst mehrere Probleme in Kombination zur Trennung.

Wenn eine Beziehung beendet wird, liegt das meist nicht nur an einem Problem – oft führen erst mehrere Probleme zur Trennung. Eine Studie, die im aktuellen „Journal of Experimental Social Psychology“ vorgestellt wird, will das nun belegen.

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Die Psychologinnen Samantha Joel und Nicolyn Charlot von der Western University in Ontario, Kanada, haben Indizien dafür gefunden, wie viele Probleme wirklich zu viel für eine Beziehung sind. Probleme, die in einer Beziehung zur Trennung führen können, reichen von scheinbar unwichtigen Dingen bis hin zu großen Hindernissen. „Achtet Ihr Partner auf Hygiene? Interessiert er sich für das, was Ihnen wichtig ist? Man muss seinem Partner vertrauen können, aber er sollte auch gut riechen“, sagt Nicolyn Charlot, eine der beiden Studienautorinnen.

„Choose Your Own Adventure“

Eine Beziehung besteht aus Kompromissen, und gerade zu Anfang einer Partnerschaft sieht man auch einmal über die ein oder andere unangenehme Eigenschaft hinweg. Die Psychologinnen Samantha Joel und Nicolyn Charlot wollten anhand einer experimentellen Studie klären, wie viele Probleme in einer Beziehung dazu führen, dass diese beendet wird.

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In zwei Studien baten die Psychologinnen daher insgesamt 1585 Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine Geschichte über eine frische Beziehung zu lesen und über den „Choose Your Own Adventure“-Ansatz (deutsch: wähle dein eigenes Abenteuer) den Fortgang der Geschichte zu bestimmen. Die Geschichte beginnt beim Kennenlernen eines hypothetischen Paares – mit dem Fortgang der Geschichte erfahren die Probanden immer mehr teils unan­genehme Einzelheiten. An 17 ausgewählten Stellen in der Geschichte sollten die Probanden dann entscheiden, ob sie die Beziehung fortsetzen würden oder nicht. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer lasen zwar zum Teil unterschiedliche Geschichten, innerhalb der Geschichten traten aber an bestimmten Stellen die gleichen Probleme auf.

Beziehungskiller: Faulheit und große Entfernung

Das Ergebnis: In der Regel bedurfte es mehrerer Probleme, bevor die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sich dazu entschieden, die Beziehung zu beenden. Tatsächlich waren die meisten Probanden bereit, drei bis vier problematische Verhaltensweisen oder Eigenschaften innerhalb der Beziehung in Kauf zu nehmen. Die Studie ergab außerdem, dass sich Männer und Frauen meist einig sind, welche Eigenschaften ein Hindernis für eine Beziehung darstellen.

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Als Hindernis für eine Beziehung zählen demnach etwa ein ungepflegtes oder unsauberes Aussehen der Partnerin oder des Partners, ein mangelnder Sinn für Humor, eine zu große Entfernung, Faulheit und Uneinigkeit darüber, ob man Kinder haben möchte. Zwar weisen die Studienautorinnen darauf hin, dass die untersuchten Beziehungen nur hypothetisch und die Entscheidungen der Probandinnen und Probanden dadurch nicht von starken Gefühlen geprägt waren, wie es in der Realität der Fall wäre. Die Ergebnisse der Untersuchung zeigten aber, dass die Probandinnen und Probanden im Grunde wissen, was sie in einer Beziehung akzeptieren und was nicht. „Die Leute sagen oft, dass sie nie mit jemandem ausgehen würden, der andere politische Überzeugungen hat, aber wenn man eine Person vor sich hat und das nur eine Facette ihrer Persönlichkeit ist, sind die Dinge nicht so schwarz-weiß“, hält Charlot fest. „Man entscheidet sich vielleicht trotzdem dafür, dranzubleiben, es sei denn, man bemerkt auch andere Probleme.“

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