Sind Sie bereits Abonnent? Hier anmelden

 

Sind Sie bereits Abonnent? Hier anmelden

Nummer drei aus Dresden

René Pape ist Kammersänger in Wien

René Pape

René Pape

Dresden.Jeder Auftritt an der Wiener Staatsoper ist schon eine kleine Auszeichnung für sich. Als der Dresdner Bass René Pape in dieser Woche an der renommierten Bühne die Partie des Sarastro in Mozarts „Zauberflöte“ gesungen hatte, folgte noch eine ganz besondere Ehrung: Staatsoperndirektor Dominique Meyer verlieh dem regelmäßig in Wien gastierenden Sänger den Titel Österreichischer Kammersänger.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Diesen Ehrentitel, so Meyer in seiner Laudatio, „bekommen Künstler verliehen, die wir lieben, und die musikalisch Großes für das Haus und für das Land geleistet haben. René Pape hat schon eine lange Karriere in Österreich, er hat viel in Salzburg und an der Wiener Staatsoper gesungen, die wichtigsten Rollen seines Fachs. Ich freue mich, dass wir heute mit René Pape einen beliebten Sänger auszeichnen dürfen, der zu den Größten der Welt zählt, und hinter dessen Künstlerpersönlichkeit ein sehr liebenswürdiger Mensch steckt.“

Pape, der seit seinem Wiener Staatsopern-Debüt 1991 dort in bislang 58 Vorstellungen insgesamt zehn Partien verkörpert hat, ist damit – nach Theo Adam und Peter Schreier – der dritte Österreichische Kammersänger aus Dresden. In Wien war er neben dem Sarastro bereits als Don Fernando in Beethovens Oper „Fidelio“ sowie in Musiktheaterwerken von Mozart, Wagner und Strauss zu erleben. Im April kommenden Jahres wird er erneut als Gurnemanz in Wagners „Parsifal“ im Haus am Opernring gastieren.

Bereits vorher wird er – ebenfalls in Österreich, zu den erstmals unter der Künstlerischen Leitung von Rolando Villazón ausgerichteten Mozart-Wochen Salzburg – in einer Mozart-Rarität zu erleben sein und den Titelpart in „Thamos, König von Ägypten“ gestalten.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Der in Dresden geborene Sänger ist seit 1988 Ensemblemitglied der Staatsoper Berlin. Den Titel als Kammersänger bekam er bereits an seiner Spielstätte Unter den Linden sowie von der Bayerischen Staatsoper München verliehen. Der weltweit gefeierte Bass, der an der Mailänder Scala ebenso gefragt ist wie an der New Yorker Met, wird im kommenden Jahr endlich auch wieder in seiner Heimatstadt zu hören sein, wo er unter anderem als Boris Godunow in Mussorgskis gleichnamiger Oper sowie als Orest in Strauss‘ „Elektra“ für Furore gesorgt hat, und in den Gedenkkonzerten der Sächsischen Staatskapelle zum 13. Februar mitwirken. Unter der musikalischen Leitung von Christoph Eschenbach gestaltet Pape in einem namhaften Ensemble die Basspartie in Antonín Dvoráks „Stabat mater“.

Von Michael Ernst

Anzeige
Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Outbrain UK Ltd, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.