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Quäne 3

Dresdner Künstler eröffnet erste eigene Ausstellung in neuem Freitaler Kunstraum

„Dysfunktional Device“ hat David Morgenstern diese Arbeit in Bitumen und Öl auf Leinwand genannt.

„Dysfunktional Device“ hat David Morgenstern diese Arbeit in Bitumen und Öl auf Leinwand genannt.

Freital.Die erste eigene Ausstellung ist sicher für jeden Künstler ein besonderer Moment. Noch spannender wird es, wenn auch der Raum, in dem die Kunst präsentiert wird, ein ganz neuer ist.

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Am Sonnabend eröffnet der Dresdner Künstler David Morgenstern seine erste Ausstellung „Arch“ im Kunstraum „Quäne 3“ in Freital. Der ausgebaute Dachboden befindet sich in einem sanierten Vierseitenhof, Zur Quäne 3. Die Initiatoren Reiner Lehmann und Ulrich Trausel wollen hier einen Ort für Interessierte, Künstler und Sammler schaffen, fernab von professionellen Galerien und Institutionen. Rund 40 Werke von David Morgenstern sind ab dem 16. November und bis zum 18. Januar hier zu sehen. Morgenstern studierte die Kunst sechs Jahre lang an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden. Fünf Jahre davon war er in der Klasse von Professor Christian Sery, bei dem er nach seinem Diplom noch zwei Jahre als Meisterschüler lernte.

Verbindung von formaler Freiheit und konkreter Bildbotschaft

Er selbst sieht sich nach diesem Prozess des Lernens noch nicht als „fertigen Künstler, der Antworten und Lösungen präsentiert, wenn danach verlangt wird“, wie er selbst sagt. Vielmehr bezeichnet er sich als fortgeschrittenen Anfänger oder professionellen Dilettanten. Seine Strategie war es bisher, stets „am Rande der Erträglichkeit zu operieren, um zu den Grenzen des Kunstbegriffs vorzudringen.“

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Herausgekommen sind vor allem in den letzten zwei Jahren sehr konzentrierte Werke, ausgehend von geometrischen Grundformen wie Quadraten, Dreiecken oder Kreisen. Morgenstern arbeitet überwiegend mit Lack und Bitumen, einem Industrieprodukt, welches unter anderem zum Asphaltieren genutzt wird. Kunsthistorikerin Romy Czimmernings beschreibt seine Werke als eine besondere Verbindung von formaler Freiheit und konkreter Bildbotschaft.

Vernissage mit Konzert

Die Vernissage beginnt am Sonnabend um 19 Uhr. Neben einführenden Worten der Initiatoren und der Kunsthistorikerin wird es einen Musikbeitrag der Dresdner Sludge-Combo „Blei“ geben, in der sich auch der Künstler selbst musikalisch auslebt.

Von Lisa-Marie Leuteritz

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