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Biennale

Dresdens Ostrale mit neuer Zentrale in Übigau

Kunstwerke der siebenköpfigen Künstlergruppe Borjass aus dem Iran auf der Ostrale 2019.

Kunstwerke der siebenköpfigen Künstlergruppe Borjass aus dem Iran auf der Ostrale 2019.

Dresden.Die Dresdner Ostrale verlässt ihre Basis im Ostragehege und zieht innerhalb der Stadt in die Nähe des Schlosses Übigau. Das teilte das Ostrale Zentrum für zeitgenössische Kunst am Sonntag mit. Nur einige Lager- und Funktionsflächen bleiben demzufolge am alten Standort noch in Nutzung.

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Die neue Stätte sei das ehemalige Atelier des Künstlers und Dresdner Kunstprofessors Eberhard Bosslet. Sie sei für Büros, Lager und Werkstätten sowie für kleinere Veranstaltungen angemietet worden. Dort sollen die nächste Ausstellung zeitgenössischer Künste in der Europäischen Kulturhauptstadt 2020 Rijeka (Kroatien) sowie Projekte in Kampala (Uganda) und Nairobi (Kenia) vorbereitet werden. In Dresden selbst ist die nächste Ostrale vom 1. Juli bis 3. Oktober 2021 geplant.

Gesucht: Dauerhaftes Domizil und langfristige Finanzierung

Die vor drei Wochen beendete Ostrale 2019 hatte in neun Wochen rund 28.000 Gäste gezählt. In einer ehemaligen Zigarettenfabrik in Dresden-Striesen waren Arbeiten von rund 180 Künstlern aus 34 Nationen zu sehen. Unter dem Motto "ismus" hatten die Kuratoren über 300 Werke aller Genres versammelt - von großformatigen Gemälden bis zu Videoinstallationen und Performances. Neben der Präsentation am Hauptort der 12. Ostrale gab es fünf "Satelliten"-Ausstellungen im Stadtgebiet - darunter auch eine in der ehemaligen Stasi-Haftanstalt. Dort ist die Kunst noch bis zum 8. September zu sehen.

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Blick auf die Werke der siebenköpfigen Künstlergruppe Borjass

Die Ostrale wird maßgeblich aus der Privatwirtschaft getragen. Sie steht seit Jahren in Frage und ist seit 2017 nur noch eine Biennale. Nach wie vor gesucht werden ein dauerhaftes Domizil und eine langfristige Finanzierung. „Wir freuen uns, wenn wir im Sommer 2021 ein zwischenzeitlich leerstehendes Gebäude in Dresden mit internationaler Kunst ‚wiederbeleben‘ können“, ließ sich Ostrale-Chefin Andrea Hilger in der Mitteilung zitieren.

www.ostrale.de

Von DNN

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