Programm

Kulturgenuss bis Mitternacht: Die 22. Museumsnacht Dresden am Samstag

Special-Guest in den Technischen Sammlungen bei der Museumsnacht Dresden ist die Gitarre spielende eiserne Lady Hellgå Tarr, ein Roboter der Berliner Roboter-Punk-Band Compressorhead.

Special-Guest in den Technischen Sammlungen bei der Museumsnacht Dresden ist die Gitarre spielende eiserne Lady Hellgå Tarr, ein Roboter der Berliner Roboter-Punk-Band Compressorhead.

Dresden. Das Jahr hat außer in Schaltjahren 365 Tage – aber nur eine „Museumsnacht Dresden“. Diese eine Nacht, die Kulturgenuss bis Mitternacht verheißt und zu den kulturellen Höhepunkten der Stadt gehört, hat es den Kunstfreunden besonders angetan. Die Zahl an Neugierigen und Kunstbeflissenen, die in diesen Stunden durch die heiligen Hallen der sich beteiligenden Museen, Ausstellungshallen und Institutionen flanieren, ist immer wieder erfreulich groß.

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Programm jetzt digital

Am 2. Juli ist es wieder so weit: 44 Museen locken bei der 22. Auflage der Museumsnacht Dresden zum einen mit ihren Sammlungen und Sonderausstellungen, zum anderen aber mit einem umfangreichen und vielfältigen kulturellen Begleitprogramm. Ein Motto gibt es nicht mehr, das hat sich nicht bewährt, zu unterschiedlich sind einfach die Angebote, wie Martin Chidiac, Projektleiter der Museumsnacht, vom Amt für Kultur und Denkmalschutz, mitteilt.

Verzichtet wird mittlerweile auf ein dickes Programmheft, wo früher schnell nachgeschlagen werden konnte, was an Sonderattraktionen geboten wird. Aber die Papierpreise sind gestiegen, man setzt auf die bessere Smartphone- und sonstige Medienkompetenz auch älterer Semester. Anderseits trägt diese Einsparung mit dazu bei, dass die Eintrittspreise (siehe Kasten) stabil gehalten werden konnten. Weiterer Vorteil: Online ist man laut Chidiac topaktuell, während im immerhin noch vor Wochen gedruckten kleinen Faltblatt die erstmals an der Museumsnacht teilnehmenden Städtischen Sammlungen Freital wegen der späten Zusage noch nicht auftauchen.

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Alles mechanisch

Ansatzweise roter Faden des Mega-Events sind diverse Automaten, Maschinen und Roboter, die vielerorts enthusiastisch bis kritisch beäugt werden können. Die Technischen Sammlungen etwa feiern mit ihrer Ausstellung „Magic Machines“ eine Ode an den Erfindungsreichtum der Welt, deutlich wird nicht zuletzt, wie programmierbare Maschinen und Algorithmen unseren Alltag mittlerweile bestimmen, jedenfalls sofern die eigene Adresse nicht „hinterm Mond“ lautet. Special-Guest des Abends ist die Gitarre spielende Roboterlady Hellgå Tarr, ein Roboter der Berliner Roboter-Punk-Band Compressorhead. In der Gläsernen VW-Manufaktur gibt es im Fünf-Minuten Takt Führungen durch die Fertigung des vollelektrischen ID.3, auf denen man auch dem einen oder anderen Roboter begegnen kann.

Da mit Musik alles besser geht, erklingt ebensolche vielerorts. Im Museumsgarten des Landhauses spielt das Jazz-Duo LeDazzo mit Lena Hauptmann und Dan Baron, die Pop auf Jazz und Bossa Nova treffen lassen; und der britische Singer-Songwriter Dan Riley begleitet die Gäste des Albertinums mit Eigenkompositionen und Coversongs. Retro und Electro sind im Hygiene-Museum zu hören, wo DJane Mara Tanzmusik auflegt.

Informationen zum Kartenverkauf

Die Einzelkarte kostet 13 Euro, ermäßigt 9 Euro, die Familienkarte (zwei Erwachsene und bis zu vier Kinder unter 14) 28 Euro. Kinder unter sechs Jahren sind frei.

Jahreskarten der städtischen und staatlichen Museen haben keine Gültigkeit!

Karten sind online buchbar, außerdem können Tickets in allen Fahrkartenautomaten von DVB AG, VVO und Bahn AG erworben werden.

Die Karte berechtigt zu Eintritt in alle teilnehmenden Häuser von 18 bis 24 Uhr und Fahrten in allen Nahverkehrsmitteln – außer Sonderverkehrsmittel – im VVO-Verbundraum von 14 bis 4 Uhr.

Das Museumsnacht-Ticket ist als Fahrschein nur mit Personaldokument gültig.

Besondere Impulse setzen die Angebote für Kinder und Familien, so lädt etwa das Militärhistorischen Museum der Bundeswehr mit dem Museumsfloh „FLOHrian“ zu einer Museumsrallye für die ganze Familie ein.

Weitere Informationen: museumsnacht.dresden.de

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Von Christian Ruf

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