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Deutsches Institut für Animationsfilm

DDR-Kurzfilme aus Dresden auf der Berlinale

DIAF Berlinale

DIAF Berlinale

Dresden. Die am Donnerstag gestartete 68. Berlinale und die DEFA-Stiftung ehren das in Dresden beheimatete Deutsche Institut für Animationsfilm (DIAF) anlässlich seines 25. Geburtstages mit einer Sondervorführung. Am Mittwoch läuft ab 10.30 Uhr im CinemaxX 1 in Berlin ein kuratiertes Programm. Die sechs DDR-Kurzfilme „Paulchen Haselnuss“ (1969), „Viel zu klein“ (1983), „Blaue Mäuse gibt es nicht“ (1957), „Peter und der Wolf“ (1973), „Der Angsthase“ (1964) und „Mäxchen Pfiffig, Teil 4: Die große Fahrt“ (1967) werden dort gezeigt. Regisseur Günter Rätz und die Schnittmeisterin Hanna Fürst sind vor Ort und beantworten anschließend Fragen aus dem Publikum.

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Das DIAF plant in seinem Jubiläumsjahr weitere Sonderveranstaltungen. Die nächsten finden im Museumskino der Technischen Sammlungen Dresden statt. Im Rahmen der 3. Dresdner Stummfilmtage am 3. März wird ein Kinder-Kurzfilmprogramm vorgeführt. Am 28. März ist „Porzellanien“ zu sehen.

Das DIAF zeigt in seinen Ausstellungen verschiedene Animationstechniken und die Spannbreite zwischen analogem und digitalem Arbeiten. Es wurde am 16. November 1993 in Dresden gegründet. Dort produzierte von 1955 bis 1990 das DEFA-Studio für Trickfilme. Nach der Schließung sicherten ehemalige Mitarbeiter das DEFA-Animationserbe, erschlossen die Bestände und arbeiteten sie auf. Zum Inventar gehören heute etwa 4500 Filmkopien, rund 100 000 Zeichentrick-Folien, circa 1500 Puppen- und 3300 Silhouettenfiguren.

Von DNN Redaktion

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