Paul McCartney kommt 2020 – einziges Deutschland-Konzert in Hannover

Zum Feiern ist es nie zu spät: Auch mit 77 Jahren rockt Paul McCartney noch jedes Publikum. Am 4. Juni 2020 kommt er für nur ein Deutschland-Konzert in Hannovers HDI-Arena.

Zum Feiern ist es nie zu spät: Auch mit 77 Jahren rockt Paul McCartney noch jedes Publikum. Am 4. Juni 2020 kommt er für nur ein Deutschland-Konzert in Hannovers HDI-Arena.

Paul. Einfach Paul. Und jeder weiß sofort, wer gemeint ist: Paul McCartney, der Macca aus Liverpool, der ewige Beatle. Na ja, streng genommen ist er ja ein Ex-Beatle – aber 49 Jahre nach ihrer Auflösung ist seine alte Band immer noch angesagt. Teenager tragen T-Shirts mit dem Emblem der Gruppe, und die atemberaubend remixte Jubiläumsausgabe des Beatles-Albums „Abbey Road“ von 1969 schoss vor ein paar Wochen in Großbritannien direkt auf Platz eins, in Deutschland auf Platz zwei der Charts. Als wär’s ein Werk der laufenden Saison.

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77 Jahre ist Paul McCartney alt, und wie ein Junger alle Jahre wieder ein Reisender im Dienst von Pop und Rock ’n’ Roll. 2020 steht auch Deutschland auf dem Tourplan. Indes: Nur ein Konzert wird der wohl berühmteste und neben Bob Dylan bedeutendste lebende Popmusiker hier im nächsten Jahr geben – am 4. Juni ist in Hannovers HDI-Arena Zeit für „A Hard Day’s Night“, „Hey Jude“ und vielleicht ja auch mal für den Keltenschmachter „Mull of Kintyre“: „Far have I traveled and much have I seen …“ Ein Open-Air-Konzert mit den bekanntesten Popsongs der Welt.

„Let It Be“? Mitnichten. Seit seinem quirligen Auftritt in James Cordens kultiger „Carpool Karaoke“-Show im vergangenen Jahr hat Paul einen Stein in Millionen neuen Fanbrettern. Dann kam im September 2018 noch das exquisite jüngste Album „Egypt Station“ dazu: Pop, Soul, Psychedelic, Pianoballaden, aktuelle Beats in „Back to Brazil“, Mutter-Natur-Folk in „Happy With You”, Rock-’n’-Roll-Falsett zu knurrigen Gitarren in „Who Cares”. „Fuh You“ sang McCartney ohne „ck“, sein Beischlafbegehr in sonniger Altersdirektheit – und der Song klang bombastisch. Er zählt – neben einigen anderen des Albums – auch zu Pauls Liverepertoire.

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Schließlich erhob er in „People Want Peace“ auch noch gegen alle Rechten das Wort und sprach auf „Despite Repeated Warnings“ Klartext zum Brexit: „Was können wir tun, um diesen dummen Plan zu stoppen?“, heißt es im Song. Und wenn der Paul aller Pauls das sagt, sollten seine Briten doch noch mal in sich gehen.

Live ist McCartney eine sichere Bank. Er ist eine Bonmot-Schleuder, ist gut bei Stimme, hat Temperament, Durchhaltevermögen (seine Konzerte dauern gut zweieinhalb Stunden) und keine Füllsel in der Setlist. Vor allem Beatles-Fans werden in Hannover auf ihre Kosten kommen. Nachdem er in den Siebzigerjahren mit seiner zweiten Band Wings noch versuchte, die Bedeutung seiner ersten Band herunterzuspielen, hat Paul seit seiner Comebacktour 1989 den Anteil der Beatles-Songs immer mehr ausgebaut. Beim bislang letzten Auftritt im Dodger Stadium von Los Angeles (13. Juli) stammten 22 der 38 Songs aus dem Repertoire von John, Paul, George und Ringo.

Erst einmal war McCartney in Hannover. Am 30. April 2003 hatte er in der heutigen Tui-Arena an der Expo-Plaza mit „Hello Goodbye“ eröffnet, dann „All My Loving“ und „The Fool on the Hill“ gesungen. Und er hatte auf der Ukulele „Something“ geplinkert – in Erinnerung an den großen Ukulelisten George Harrison. Je länger der Abend dauerte, desto jünger schien Paul zu werden. Und die Vermutung wurde geäußert, im Tourbus würde ein Bildnis an seiner statt altern. Wie bei Oscar Wildes Dorian Gray.

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„Musik hat immer eine besondere Kraft, eine mystische Macht. Das ist der Grund, warum ich das mache, was ich nun mal mache“, gestand Paul Ende Oktober in einem Interview mit der „Welt“. Apropos mystisch: In Danny Boyles Film „Yesterday“, einer der besten Komödien des laufenden Kinojahres, hatte die Menschheit nach einem mystischen Globalstromausfall tatsächlich alle Lieder der Beatles vergessen. Und ein kleiner Straßenmusiker, dem die Erinnerung wundersamerweise als (fast) einzigem geblieben war, landete daraufhin mit den uralten Songs in unserer Gegenwart Hit um Hit, sodass der im Film sich selbst spielende Ed Sheeran (derzeit weltweit beliebtester britischer Musiker, der in diesem Sommer gleich zweifacher Open-Air-Gast in Hannover war) vor dem Kompositionstalent des Konkurrenten kapitulierte. Ein Kompliment an die Zeitlosigkeit von McCartneys (und John Lennons) Musik.

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Seit Freitag gibt es zwei brandneue Paul-Songs: Der eine, „In a Hurry“, erinnert vom Sound her an „Lady Madonna“. Im Refrain heißt es „It’s never too late to celebrate“ – zum Feiern ist es nie zu spät. Eben.

Paul McCartney tritt mit seiner Band auf der „Freshen Up“-Tour am Donnerstag, 4. Juni 2020, in der HDI-Arena auf. Der Presale beginnt ab Mittwoch, 27. November, um 10 Uhr online auf den Webseiten der Kooperationspartner „Hannoversche Allgemeine Zeitung“ und „Neue Presse“ (https://tickets.haz.de und https://tickets.neuepresse.de). Der offizielle Vorverkauf startet am Freitag, 29. November, 10 Uhr, an allen bekannten Vorverkaufsstellen.

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