Nominierte für Auslands-Oscar gegen Nationalismus

Für mehr Weltoffenheit: Die deutsche Regisseurin Maren Ade hat mit ihren Konkurrenten um den Auslands-Oscar ein Statement für die Freiheit der Künste abgegeben.

Für mehr Weltoffenheit: Die deutsche Regisseurin Maren Ade hat mit ihren Konkurrenten um den Auslands-Oscar ein Statement für die Freiheit der Künste abgegeben.

Los Angeles. Die Filmemacher verurteilen darin „das Klima von Fanatismus und Nationalismus, das wir heute in den USA und in so vielen anderen Ländern sehen, in Teilen der Bevölkerung, und, was am bedauerlichsten ist, unter führenden Politikern“.

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Unterzeichnet haben das am Freitag (Ortszeit) verbreitete Statement neben Ade der iranische Regisseur Asghar Farhadi, der Däne Martin Zandvliet, Hannes Holm aus Schweden sowie die für den australischen Beitrag nominierten Regisseure Martin Butler und Bentley Dean.

In der Nacht zum Montag stehen die Regisseure in Konkurrenz um den Oscar für den besten ausländischen Film. Doch egal wer gewinne, Grenzen im Kopf dürfe es nicht geben, schreiben sie: „Wir glauben nicht, dass es ein bestes Land, bestes Geschlecht, eine beste Religion oder Hautfarbe gibt. Wir wollen dass diese Auszeichnung ein Symbol der Einheit zwischen den Nationen und der Freiheit für die Künste ist.“

Von RND/dpa

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