„Waffenkonzerne verantwortlich für Tote“

US-Schauspieler Ethan Hawke: „Niemand tut wirklich etwas gegen die Schießereien“

Ethan Hawke lässt in seinem dritten Roman einen angeblichen Vorfahren, den Ritter Sir Thomas Lemuel Hawke, einen Brief an seine Kinder schreiben

Ethan Hawke: „Jeder, der Auto fährt, muss beweisen, dass er dazu befähigt ist. Wieso ist das bei Waffen anders?“

Schauspieler Ethan Hawke („Before Sunrise“, „Training Day“) macht die Waffengewalt in den USA ratlos: „Kaum etwas bestürzt mich mehr als die Tatsache, dass die Schießereien in den USA immer weiter gehen. Niemand tut wirklich etwas dagegen. Das macht mich verrückt“ sagte er dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND).

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„Dabei wäre es einfach, wie andere Länder beweisen. Jeder, der Auto fährt, muss beweisen, dass er dazu befähigt ist. Wieso ist das bei Waffen anders?“, so der Schauspieler. „Etwas Grundsätzliches in Amerika ist zerbrochen, was die Beziehung zu Waffen betrifft.“

Nach Hawkes Ansicht liegt der tiefere Grund für den laxen Umgang mit Waffen im Ökonomischen: Es werde „viel Geld mit Waffen in den USA verdient, so Hawke gegenüber dem RND. „Die Unternehmen verkaufen sie in die ganze Welt. Jedes Mal, wenn sich eine Rebellion in einem irgendeinem seltsamen Land ereignet, sind M-16-Gewehre aus Amerika dabei. Die Waffenkonzerne sind verantwortlich für so viele Tote.“

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Hawke stammt aus Texas. Dort hatte kürzlich ein Amokläufer in einer Grundschule in der Kleinstadt Uvalde mit einem Sturmgewehr 21 Menschen erschossen – 19 Schulkinder und zwei Lehrerinnen.

RND/sto

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