Das sind die besten Filme im Oscar-Rennen

Neun Werke kämpfen am Sonntag um den Oscar in der Kategorie „Bester Film“.

Neun Werke kämpfen am Sonntag um den Oscar in der Kategorie „Bester Film“.

Los Angeles. Hollywood bereitet sich auf die 89. Oscar-Verleihung vor, die am Sonntag erneut die größten Stars aus dem Film-Business ins Dolby Theatre ziehen wird. In der Königsdisziplin „Bester Film“ treten dieses Jahr neun Streifen im Kampf um die goldene Statue an.

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„Arrival“

Als plötzlich zwölf Raumschiffe auf der Erde landen, ist es an der Linguistin Louise Banks (Amy Adams) und dem Mathematiker Ian Donnelly (Jeremy Renner), einen Weg zu finden, die Sprache der mysteriösen Aliens zu verstehen. Es entsteht ein Rennen gegen die Zeit und andere Nationen, die zunehmend die Geduld verlieren und ihr Militär in Stellung bringen. Regisseur Denis Villeneuve (Sicario) bedient sich dabei einer kraftvollen Bildsprache, die ohne das genretypische Explosions-Feuerwerk auskommt.

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„La La Land“

Mia (Emma Stone) und Sebastian (Ryan Gosling) sind in Los Angeles auf der Suche nach dem großen Glück. Sie träumt von der großen Schauspielkarriere, er vom eigenen Jazzclub. Die Liebe bringt beide zusammen, doch der Weg in die rosige Zukunft bleibt steinig und stellt des junge Paar auf die Probe. Regisseur Damien Chazelle hat bereits mit „Whiplash“ sein Gespür für Musik gezeigt und mit „La La Land“ bewiesen, dass ihm auch große Musical-Nummern im Blut liegen.

„Fences“

Troy Maxon (Denzel Washington) ist als Schwarzer in den USA der 1950er-Jahre täglichem Rassismus ausgesetzt. Verbittert über eine verpasste Profi-Baseballkarriere, hält er seine Frau Rose (Viola Davis) und die Kinder mit einem Job als Müllmann über Wasser. „Fences“ erzählt sowohl vom Kampf gegen Hass und Diskriminierung wie auch das Binnendrama einer Ehe und bringt das gleichnamige, prämierte Theaterstück auf die große Leinwand.

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„Lion: Der lange Weg nach Hause“

Mit fünf Jahren schläft der fünfjährige indische Junge Saroo in einem Zug ein und wacht verloren auf der anderen Seite des Kontinents wieder auf. Mehrere Wochen verbringt er in den gefährlichen Straßen Kalkuttas, bis er schließlich in einem Waisenhaus landet und von den Australiern Sue (Nicole Kidman) und John Brierley (David Wenham) adoptiert wird. 25 Jahre später begibt sich der erwachsene Saroo (Dev Patel) auf die nahezu aussichtslose Suche nach seiner leiblichen Familie.

„Hacksaw Ridge – Die Entscheidung“

Frühling 1945: Der Zweite Weltkrieg tobt auf der japanischen Insel Okinawa. Der US-Sanitäter Desmond Doss (Andrew Garfield) weigert sich, eine Waffe in die Hand zu nehmen. Stattdessen riskiert er immer wieder sein Leben, um das seiner Kameraden zu retten. Mel Gibson kehrt zehn Jahre nach „Apocalypto“ eindrucksvoll zurück auf den Regiestuhl und bringt das Grauen des Kriegs kompromisslos auf die große Leinwand.

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"Manchester by the Sea"

Als sein Bruder stirb, kehrt Lee Chandler (Casey Affleck) zurück in seinen Heimatort, um sich um seinen Neffen zu kümmern. Dort reißen alte Wunden wieder auf, als er auf seine Ex-Frau Randi (Michelle Williams) trifft und so mit seiner eigenen tragischen Vergangenheit konfrontiert wird. Regisseur Kenneth Lonergan erzählt eine aufwühlende Geschichte über Trauer mit treffender Zurückhaltung und tappt erst gar nicht in die Falle von überzeichnetem Pathos.

„Hell or High Water“

Die Brüder Toby (Chris Pine) und Tanner Howard (Ben Foster) versuchen im Texas der Gegenwart verzweifelt, die völlig überschuldete Farm ihrer Familie zu retten, bevor diese zurück an die Bank fällt. Als Bankräuber nimmt das Duo problemlos eine Filiale nach der anderen aus. Dann kommt ihnen jedoch Texas Ranger Marcus Hamilton (Jeff Bridges) auf die Schliche und erzwingt den Show-down, der über die Zukunft der Familie Howard entscheidet.

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„Moonlight“

Der kleine Chiron wächst in Miami inmitten eines Sumpfes aus Armut, Drogen und Gewalt auf. „Moonlight“ begleitet drei prägende Phasen im Leben des Jungen, in denen er sich auf der Suche nach der eigenen Identität den Herausforderungen der harten Realität stellen muss. Regisseur Barry Jenkins erzählt eine bewegende Geschichte über das Erwachsenwerden, für die er tief in die eigene Vergangenheit geschaut hat.

„Hidden Figures: Unerkannte Heldinnen“

Die NASA der 1960er-Jahre ist klare Männerdomäne. Und doch spielen drei Afroamerikanerinnen eine entscheidende Rolle in der Erdumrundung des ersten US-Astronauten John Glenn. Das Mathematikerinnen-Trio Katherine Johnson (Taraji P. Henson), Dorothy Vaughn (Octavia Spencer) und Mary Jackson (Janelle Monáe) muss dabei immer wieder gegen rassistische und sexistische Ressentiments ankämpfen, um sich zu behaupten.

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Von RND/André Pitz

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