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Thema Infinus

Infinus

Gerichtssaal im Vorfeld der Urteilsverkündung / dpa

Das Verfahren um den Infinus-Skandal ist einer der größten Wirtschaftsprozesse Deutschlands. Es geht um Zehntausende geprellter Anleger und viele Hundert Millionen Euro Schaden. Das Verfahren gegen die Ex-Manager der größtenteils insolventen Infinus-Finanzgruppe hatte 2015 begonnen.

Laut Anklage haben die Beschuldigten ein „Schneeballsystem“ betrieben und etwa 22.000 Anleger um rund 312 Millionen Euro betrogen. Dabei sollen Orderschuldverschreibungen und Nachrangdarlehen mit zu hohen Renditeversprechen gehandelt worden sein, die dann nur mit dem Geld von zusätzlich eingeworbenen Anlegern bedient werden konnten.

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Der Bundesgerichtshof hat das Urteil des Landgerichts Dresden vom Juli 2018 im Fall Infinus weitgehend bestätigt. Ein Großteil der Führungscrew muss nun ihre restliche Haftstrafe antreten.

29.10.2021

2018 verurteilt das Landgericht Dresden die Ex-Manager des Finanzdienstleisters Infinus zu hohen Haftstrafen wegen Betrugs. Die Männer fechten das an und setzen auf den Bundesgerichtshof – der hat sich mit dem Fall beschäftigt und verhandelt am Montag.

10.10.2021

Vergleich vor Dresdner Oberlandesgericht - Einigung bei Streit um Infinus-Millionen

Acht Jahre nach dem spektakulären Ende des Dresdner Finanzdienstleisters Infinus haben sich zwei Insolvenzanwälte vor Gericht auf die Verteilung eines dreistelligen Millionenbetrags geeinigt. Das lässt Anleger hoffen.

22.09.2021

Der Infinusprozess geht in die nächste Instanz. Die Angeklagten haben Revision eingelegt. Sie wurden wegen gewerbs- und bandenmäßigen Betrugs angeklagt. Der Schaden beträgt rund 155 Millionen Euro.

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Mit 61 Jahren ist Cordula Heß an den Folgen einer Covid-19-Erkrankung gestorben. Sie war nicht nur auf kommunalpolitischer Ebene im Radeberger Stadtrat und Kreisrat engagiert, sondern auch als Verbraucherschutzanwältin über den Freistaat hinaus bekannt.

24.11.2020

Einer der größten Finanzskandale Deutschlands - Infinus-Urteil in Dresden: Wirtschaftsprüfer haftet

Der Anlagebetrug der Dresdner Infinus-Gruppe gehört zu den größten Finanzskandalen Deutschlands. Sechs inzwischen verurteilte Manager hatten nach einem Schneeballsystem Zehntausende Anleger um Hunderte Millionen Euro betrogen. Nun gibt es ein zivilrechtliches Urteil gegen einen Wirtschaftsprüfer.

10.08.2020

Prozess wegen Betruges: Stephan Michalke, einst Chef der Kolping-Werke, soll durch ein dubioses Franchise-Model für Kitas viel Schaden angerichtet haben. Es ist nicht sein erstes Erscheinen vor Gericht.

28.10.2019

1893 – und zwar am 8. September – erschien in Dresden zum ersten Mal die Tageszeitung „Neueste Nachrichten“. Nur wenig später wurde sie in „Dresdner Neueste Nachrichten“ umbenannt. Anlässlich des Jubiläums blicken wir auf die Geschichte Dresdens, Deutschlands und der Welt zurück. Heute widmen wir uns im letzten Teil dem Jahr 2018.

24.10.2019

1893 – und zwar am 8. September – erschien in Dresden zum ersten Mal die Tageszeitung „Neueste Nachrichten“. Nur wenig später wurde sie in „Dresdner Neueste Nachrichten“ umbenannt. Anlässlich des Jubiläums blicken wir auf die Geschichte Dresdens, Deutschlands und der Welt zurück. Heute widmen wir uns dem Jahr 2015.

30.07.2019

Erst musste er noch sein längstes Urteil fertig schreiben. Dann konnte Hans Schlüter-Staats zum Vorsitzenden des Staatsschutzsenats am Oberlandesgericht Dresden ernannt werden. Der Jurist verurteilte 2006 den damaligen Oberbürgermeister Ingolf Roßberg (FDP).

04.06.2019
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