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Happy Stones

Nach Protest – Künstler will Coronasteine aus dem Blasewitzer Waldpark in Dresden retten

Bis zum 30. Juni können die Künstler ihre Coronasteine aus dem Blasewitzer Waldpark abholen. Die restlichen werden Teil eines Kunstprojekts.

Bis zum 30. Juni können die Künstler ihre Coronasteine aus dem Blasewitzer Waldpark abholen. Die restlichen werden Teil eines Kunstprojekts.

Dresden. Nach politischem Protest von Freien Wählern und FDP hat die Stadtverwaltung im Drama um die bunt bemalten Coronasteine im Blasewitzer Waldpark eingelenkt. Wie die Stadtverwaltung am Donnerstag mitteilt, sollen die Steine, welche bis zum 30. Juni nicht abgeholt werden, in einem Kunstprojekt des Bildhauers Johann Kral weiterleben.

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„Aus Sicherheitsgründen können die Steine nicht liegen bleiben und sie per Hand wegzuräumen und wieder hinzulegen ist für die Arbeiter zu aufwendig. Andererseits wäre es schade um die vielen kleinen Einzelkunstwerke, aus denen die Schlange besteht“, erklärt Jörg Lange vom Amt für Stadtgrün und Abfallwirtschaft. „Familien aus der Nachbarschaft haben sie mit viel Liebe zum Detail gestaltet. Deshalb erlauben wir dem Künstler Johann Kral sehr gerne, nicht abgeholte Steine einzusammeln. Wir sind gespannt, welche Idee er mit den Steinen umsetzen will.“

Als Zeichen gegen die Krise bemalten Kinder Hunderte sogenannte Happy Stones und legten diese an den Wegesrand im Park. Die Stadt wies die Besucher vor Kurzem darauf hin, dass die Steine wegen anstehender Grünpflegearbeiten bis zum 1. Juli weg müssten. Andernfalls würde sie die Stadt entsorgen. Die Freien Wähler und die FDP äußerten sich empört und forderten vom Oberbürgermeister Dirk Hilbert, eine Lösung zu finden, um die Happy Stones zu retten.

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Von lc

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