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Apotheken starten bundesweit mit Corona-Impfungen

Thomas Stephan (r), Apotheker, impft Peter Berlinksy mit dem Impfstoff von Biontech/Pfizer gegen Corona.

Berlin. Mit zunächst mäßiger Beteiligung beginnt an diesem Dienstag eine bundesweite Impfkampagne in Apotheken gegen Corona. Vom Start weg sind rund 500 der etwa 18.500 Apotheken in Deutschland dabei. Das teilte die ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände am Montag mit. Die Vereinigung erwartet, dass die Anzahl der Apotheken mit Impfangebot in den nächsten Wochen sukzessive steigen wird.

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Bereits einen Tag vor dem bundesweiten Stichtag begannen am Montag in Nordrhein-Westfalen einige Apotheken mit Impfungen. Der Apothekerverband Nordrhein berichtete von einer überraschend regen Nachfrage. Die Hausärzteverbände in Nordrhein-Westfalen hatten das zusätzliche Impfangebot durch Apotheker kritisiert, weil es derzeit auch freie Termine in den Praxen und Impfzentren gibt.

Tausende Apothekerinnen und Apotheker für Impfung geschult

Der Bundestag hatte im Dezember den Weg für befristete Corona-Impfungen durch Apothekerinnen und Apotheker, Zahn- sowie Tierärztinnen und -ärzte geebnet. Voraussetzungen sind eine Schulung und geeignete Räumlichkeiten oder die Einbindung in mobile Impfteams.

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Mittlerweile haben nach ABDA-Angaben gut 6000 Apothekerinnen und Apotheker die notwendige Schulung absolviert. Etwas mehr als die Hälfte hat sich neu qualifiziert, die anderen Einrichtungen hatten 2020 bereits an dem Modellprojekt zur Grippeschutzimpfung in Apotheken teilgenommen. Die dort erworbene Impferlaubnis gilt nun auch für die Corona-Impfkampagne.

Passende Apotheke online finden

Impfwillige sollen teilnehmende Apotheken in ihrer Umgebung ab Dienstag auf dem Online-Portal www.mein-apothekenmanager.de finden können. Dort sollen ebenfalls Terminbuchungen möglich sein. Das Angebot umfasst sowohl Erst- und Zweit- als auch Booster-Impfungen und ist als Ergänzung zu den Impfangeboten in Arztpraxen und Impfzentren gedacht.

Die Zahl der Impfungen leiten die Apotheken künftig täglich an das Robert Koch-Institut weiter.

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RND/dpa

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